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Trabantszene

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Nachrichten frisch aus der Szene

Trabi-Fans feierten ihr Kult-Auto

2004-06-16 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (2) (Gelesen: 7006)
Anklam - Die Trabis machten den Frühling in Anklam noch bunter: Zwischen mit Butterblumen übersäten sattgrünen Wiesen und blühenden Obstbäumen waren die farbenfroh lackierten «Renn-Pappen» im ostvorpommerschen Anklam in den Straßen und auf den Plätzen zusätzliche Farbtupfer.
2000 Trabi-Fans aus ganz Deutschland, aus Polen, der Schweiz und Ungarn hatten sich mit 450 der DDR-Wagen zum neunten internationalen Trabi-Treffen in der 15 000-Einwohner-Stadt an der Peene eingefunden. Der Anklamer «Trabbi-Buggy-Klub» als Veranstalter erwartete noch am Samstag zu dem bis Sonntag andauernden Treffen weitere 100 Fahrzeuge.

«Mittlerweile ist das Anklamer Treffen das zweitgrößte in Deutschland», freute sich Vereinschef Jens Rüberg (28). Mehr Fans ziehe nur noch die Veranstaltung in der «Trabi-Wiege» Zwickau an. Zu dem Treffen im Juni wurden an die 2000 «Plastikbomber» aus ganz Europa erwartet.

Der Trabi steht bei Technik-Liebhabern weiter hoch im Kurs. An die 100 Trabi-Fan-Clubs gibt es bundesweit, Interessengemeinschaften bestehen auch in anderen europäischen Ländern, in Israel, in den USA und Australien. Kleine «Trabi-Treffen» gehen in Deutschland fast jeden Monat über die Bühne.

Was ist das Geheimnis der Massen-Treffen rund um den Trabi? «Einerseits ist es schon Liebe zu dem Trabi, die auch in dem Kult-Film "Go,Trabi, go" zum Ausdruck kommt», schwärmte die 20-jährige Verkäuferin Cathrin Zenker aus dem sächsischen Freital. Das Knattern des Motors sei einzigartig. «Ich liebe auch den Geruch des Zweitakters», gestandt sie.

Ein Loblied auf den Trabant singt auch die 45-jährige Sybille Spitzer aus Edersleben (Sachsen-Anhalt). In ihrer Familie lasse niemand etwas auf den DDR-Wagen kommen. «Wir haben vier Trabis und fahren damit sogar zur Arbeit», sagt die Erzieherin, die eine achtstündige Anreise in ihrem «Schlaglochsucher» in Kauf genommen hatte, um bei der Veranstaltung dabei zu sein.

Rund um die Uhr war Organisator Jens Rüberg auf den Beinen. Der Rettungssanitäter verwies noch auf einen anderen positiven Aspekt des Treffens: «Wir versuchen, den Jugendlichen Ideale zu geben und sie von der Straße wegzubekommen.» Immerhin waren die meisten Besucher der Anklamer Veranstaltung um die 20 Jahre alt.

Doch auch der 58-jährige Harald Schellin aus Husum warf einen Blick auf Trabi-Motoren und Trabi-Cabrios. «Ich bin einfach neugierig auf den Trabi und seine Welt», sagte er. Im Westen habe man ja nicht so viel mit DDR-Autos zu tun gehabt. Sein Nachbar habe sich allerdings einen Trabi als Zweitwagen zugelegt, um damit zum Einkaufen zu fahren. Für den 61-jährigen Klaus Krause aus Hamburg ist es am Spannendsten, einmal selber Trabi zu fahren. «Die machen das hier möglich, das ist sehr schön», freute er sich.

An letzten Tag, dem Sonnabend ging es am Rande von Anklam weiter in Sachen Trabi. Von 8.00 Uhr an waren die Fahrer wieder auf Rekordkurs. Sie wollten versuchen, den weltweit größten Schriftzug des einstigen Trabi-Herstellers Sachsenring-Werke Zwickau nachzustellen. Seit 1995 stehen die Anklamer im Guinness-Buch der Rekorde, sie gestalteten damals das größte Sachsenring-Logo der Welt nach.
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Meinungen zum Thema (1)

  • 2004-06-16 20:49:18
    Da wär ich ja wirklich gerne beigewesen.
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