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Die Umfrage 'Die Reparatur meines Trabis ...' beantworteten

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Trabantszene

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Nachrichten frisch aus der Szene

Ein Tag als Gast bei Intertrab

2006-03-18 19:00:00 Geändert: 2009-06-02 11:37:10 (6) (Gelesen: 8092)
Florian Bart (l) and Edgar Haschke (r)
Florian Bart (l) und Edgar Haschke (r)

Willy Salzinger
Willy Salzinger

Annegret Ernst (l) und Jürgen Lisse (r)
Annegret Ernst (l) und Jürgen Lisse (r)

Der März 18 2006 war ein ereignisreicher Tag. Früh morgens aus dem Bett quälen, obwohl es Samstag ist. Ungefähr um 6 Uhr klingelte der Wecker und das Frühstück fiel etwas spartanischer aus, als sonst. Dann auf die Autobahn und die winterliche Landschaft Sachsens genießen. Der Nebel hielt sich auf einigen Abschnitten so sehr, dass es unvermittelt an einen Horrorfilm erinnerte und auch die Wischer hatten ständig zu tun. Beim zurückwischen über die trockene Windschutzscheibe quietschte es erbärmlich. Nach reichlich 200 Kilometern so gegen 9 Uhr dann die Ankunft in Zwickau - Stau. Straßenarbeiten, wie ich sehr bald feststelle, während ich hektisch nach Hinweisen Ausschau halte, die einfach nie gesehen werden wollen, wenn man sie benötigt. Ich sehe einmal ein Zeichen mit dem Hinweis 'Museum'. Ohne viel nachzudenken, folge ich der Beschreiben und stehe bald vor dem August Horch Museum, zu dem ich jetzt natürlich nicht wollte. Schweres Herzens (das Museum öffnete eben grad seine Tore), den gleichen Weg zurück, da ich um 10 Uhr ganz woanders sein sollte. Es folgte nun ein tolles Herumirren durch Zwickau, wobei ich versuchte, mich ungefähr an die Map24-Karte zu halten, so dass ich schließlich pünktlich um 10 auf dem Gelände der mobilen Trabantausstellung von InterTrab stand. Der Grund, warum ich hier stand, war eine Einladung einiger Mitglieder des Vorstandes des internationalen Trabant Registers e.V. Ich soll mir ein Bild vom wirklichen Leben im Verein und auch der Sitzungen machen. Geschäftsführer Edgar Haschke sah mich als erster und nachdem ich mich gesetzt hatte, wurden weitere Mitglieder auf mich aufmerksam und auch Willy Salzinger, der stellvertretende Vorsitzende, das unter anderem auch für den Internet-Auftritt von InterTrab verantwortlich ist, begrüßte mich herzlich. An dieser Stelle ein herzliches Danke an alle, die sich so rührend um mich gekümmert haben. Ich fühlte mich gut aufgehoben und umsorgt. Der erste Teil der Vorstandssitzung behandelte trockene Zahlen. Nachdem ich nun einen tiefere Einblick in die Finanzen des Vereins hatte, konnte ich mit Fug und Recht behaupten, dass mit dem Verteilen von Lizenzen zur Nutzung des Warenzeichens 'Trabant' keine wirklichen Reichtümer gewonnen werden. Die Einnahmen decken nicht einmal die Miete für die Gebäude der Ausstellung in der Uhdestraße. Alle Zahlen wurden den Mitgliedern vorgelegt, angefangen von der Einnahmen des Vereins, über Mieten für die Ausstellungen, bis hin zu den Rechtsanwaltkosten. Es ging um Versicherungen für die Ausstellungen und darum, dass rund ein Fünftel der Mitglieder ihre Beiträge für 2005 noch nicht bezahlt hatten. Alles sieht nach völlig normaler Vereinsarbeit aus und bisher konnte ich sehen, dass auch wirklich mit rechten Dingen zuging. Zwei dicke Mappen mit der gesamten Korrespondenz von Intertrab wurden mir zur Einsichtnahme übereicht, in denen ich einige Tatsachen fand, die den Ausschluss von Peter Hipke aus dem Verein in meinen Augen völlig rechtfertigen. Aber dies sei nur am Rand erwähnt. Das zweite Teil der Sitzung befasste sich mit der Neuwahl des 'Vereinsvorstandes'. Die Aussage, dass Florian Barth nicht weiter im Vorstand tätig sein wollte, überraschte mich sehr. Er monierte, dass der Verein nicht vollständig hinter seiner Aufgabe als Verantwortlicher für Lizenzfragen stand. Nach all den Angriffen auf seine Person durch die Vereinsarbeit kann man fast verstehen, dass Florian nicht mehr weitermachen will. Persönlich finde ich, dass seine 'Aufgabe' ein schwerer Verlust für InterTrab ist und es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich sein Nachfolger sein wird.

Aktualisierung von 19. März 2006: Nach neuesten Informationen setzt Florian Barth seine Arbeit als Verantwortlicher für Lizenzrechtsfragen weiterhin fort. Seine guten Verbindungen und sein Knowhow sowie sein Bekanntheitsgrad sind von großem Vorteil.

Natürlich nutzte ich auch die Gelegenheit, eine kleine Spritztour durch die Ausstellung zu machen und dabei prägte sich das eine oder andere Bild in das Gedächtnis meiner Kamera. Diese Bilder möchte ich natürlich niemanden vorenthalten.

Etliche Leihgaben bereichern den Fundus
Etliche Leihgaben bereichern den Fundus
Das Dübener Ei darf nicht fehlen
Ein original 'Dübener Ei'
Die gerettete Produktionsstraße
Die gerettete Produktionslinie
Ein geteilter Trabant
Ein geteilter Trabant
Die Presse, Teil der Produktionsstraße
Die Presse, Teil der Produktionsstraße
Ein P70 mit seiner Geschichte
Ein P70 mit seiner eigenen Geschichte
Hier wartet ein Trabant auf seine Restaurierung
Ein Trabant wartet auf seine Restaurierung
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