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Die Reparatur meines Trabis ...

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Die Umfrage 'Mein Trabi...' beantworteten

427 Besucher (32.3 %) mit 'wird täglich genutzt, aber auch liebevoll gepflegt.'

117 Besucher (8.8 %) mit 'ist ein Nutzfahrzeug.'

153 Besucher (11.6 %) mit 'ist ein Garagenwagen.'

524 Besucher (39.6 %) mit 'hat ein Saisonkennzeichen und schläft in den Wintermonaten.'

103 Besucher (7.8 %) mit 'Ups, isch 'abe gar keinen Trabi.'

Vor 49 Jahren

Folgende Veränderung wurde am Trabant P 601 vorgenommen:
12.12.1968:
  1. Zündanlassschalter unterhalb der Lenksäule bei Standard-Fahrzeugen
Selbst geholfen

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Unsere Serie für den Hobby-Schrauber

Elektrik - Anlasser-Störungen

2003-09-27 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 8793)
Der Anlasser dreht nicht mehr durch - AUTO gibt am Beispiel des Wartburg 353 Hinweise zur Fehlersuche und -beseitigung.

Wer hat das nicht schon einmal erlebt: Der entschlossene Dreh am Zündschlüssel entlockt dem Anlasser nur ein müdes "Klick". Die harmloseste Ursache wäre eine entladene oder defekte Batterie, was sich durch Nachladen oder Einbau einer neuen Batterie leicht beheben ließe. Auch lose, oxidierte oder verschmutzte Kabelverbindungen bewirken, dass der Anlasser seinen Dienst mitunter verweigert. Systematisches Vorgehen bei der Fehlersuche, angefangen an der Batterie (Polklemmen, Pluskabel) erleichtern hier das Auffinden mangelhafter Kontaktstellen. Häufig ist der Fehler aber auch im Anlasser selbst oder am unmittelbar am Anlassvorgang beteiligten Starterkranz zu suchen. In diesen Fällen ist zunächst ein Ausbau des Anlassers unerlässlich.
Beim Wartburg 353 sollte man zuerst die untere Befestigungsschraube lösen, wozu man am besten eine Grube nutzt oder das Fahrzeug hochbockt, sichert und von unten die M 10-Mutter löst. An die obere Schraube kommt man leicht heran. Nach dem Lösen der Kabelanschlüsse kann der Anlasser nach vorne ausgefädelt werden. Weniger Geübte Heimwerker sind gut beraten, wenn sie den Haltebügel des Vorschalldämpfers entfernen. Mitunter kann man jetzt schon erkennen, ob der Starterkranz erneuert oder gedreht werden muss - eine Arbeit, die man besser der Fachwerkstatt überlässt. Das Anlasserritzel kann überprüft werden, indem man es mit einem kräftigen Schraubendreher nach vorne drückt. Hierbei lässt sich feststellen, ob das Ritzel voll ausfährt, was Voraussetzung zum Schließen des Kontakts im Magnetschalter ist. Lässt man dann das Ritzel los, muss es selbstständig in seine Ausgangslage zurückschnappen. Ist dies nicht der Fall, deutet das auf eine ermüdete Rückzugsfeder oder eine gebrochene, eventuell auch ausgehängte Gabel im Magnetschalter hin. Als Folge könnte das Ritzel im Starterkranz hängen bleiben und nach dem Anspringen des Motors eine Zerstörung des Anlassers bewirken.
Wird der Kontakt im Magnetschalter beim Ausfahren des Ritzels nicht geschlossen, läuft der Anlasser nicht an. Durch das Einlegen dünner Scheiben aus Metall oder Pertinax zum Verringern der Abstände zwischen Kontaktbolzen und Brücke kann man Abhilfe schaffen. Dazu muss jedoch der Magnetschalter geöffnet werden, indem die beiden Schlitzschrauben an der Rückseite herausgeschraubt und die Kabelverbindungen (Bild 4) abgelötet werden. Die dann zum Vorschein kommenden Kontakte können mit einer Feile geglättet werden. Durch Lösen der Schrauben M 8 kann man die Kontaktbolzen herausnehmen und die erwähnten Scheiben unterlegen. Nach dem Zusammenbau des Magnetschalters wird die Zugstrebe wieder in die Gabel eingehängt (Bild 7) und der Schalter mit dem Anlasser verschraubt. Einige Tropfen Öl, von oben auf die Ritzelwelle geträufelt, garantieren die Beweglichkeit des Ritzels. Vor dem Einbau des Anlassers in das Fahrzeug, ist gründliches Säubern der Befestigungsschrauben unbedingt empfehlenswert, danach sollte die obere Schraube zuerst angesetzt werden. Der Platz für das Hantieren mit dem Schraubenschlüssel von unten ist so knapp bemessen, dass man die Mutter zunächst mit der Hand möglichst fest andrehen sollte. Ein sauberes und leicht eingeöltes Gewinde erleichtert diese Arbeit ungemein.


Zum Ausbau des Anlassers sollten Ungeübte den Haltebügel des Vorschalldämpfers abschrauben.

Der vordere Starterkranz ist derart verschlissen, dass das Anlasserritzel nicht mehr einspuren kann.

Das reibungslose Zusammenspiel von Ritzel und Rückzugsfeder kann mit Hilfe eines Schraubendrehers geprüft werden.

Das Ablöten der zwei Verbindungsstellen (Pfeil) ist zum Öffnen des Magnetschalters erforderlich.

Verschmorte Kontakte an der Brücke und an den Kontaktbolzen können mit einer Feile geglättet werden.

Zu große Abstände zwischen Brücke und Kontaktbolzen lassen sich durch dünne Scheiben ausgleichen.

Beim Einhängen des Magnetschalters ist darauf zu achten, dass die Öse genau in die Gabel gefädelt wird (Pfeile).

Speziell beim Wartburg ist gründliches Säubern der Gewinde der Anlasserbefestigungsschrauben empfehlenswert.
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