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Betriebsanleitung Trabant von 1959

Betriebsanleitung Trabant von 1959

Betriebsanleitung für den Personenkraftwagen „Trabant" des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau

Mit 71 Bildern


3., verbesserte Auflage - Ausgabe 1959


3.33 Knopf für Startvergaser ziehen

2011-01-30 09:13:52 Geändert: 2011-01-30 09:13:58 (1) (Gelesen: 2821)

Bei kaltem Motor Startvergaserknopf (2/10) ziehen. Bei warmem Motor muß dies jedoch unterbleiben, weil sonst der Motor ein zu fettes Kraftstoff-Luft-Gemisch ansaugt und „ersäuft".

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3.34 Zündung einschalten

2011-01-30 09:13:22 Geändert: 2011-01-30 09:13:25 (1) (Gelesen: 2821)
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3.341 Allgemeines

2011-01-30 09:13:03 Geändert: 2011-01-30 09:13:07 (1) (Gelesen: 2815)

Bei Ihrem „Trabant" ist der Zündschalter mit dem Anlaßschalter kom­biniert. Der Zündschlüssel wird in den Zünd-Anlaßschalter (2/18) eingescho­ben, im Uhrzeigersinne bis zur nächsten Raste gedrückt, wodurch dann der Zündstromkreis geschlossen ist.
Durch Herabdrücken des Schlüssels, also einer Weiterdrehung im Uhrzeiger­sinne, wird der Anlasser in Funktion gesetzt. Nach dem Anlaufen des Fahrzeugmotors ist der Zündschlüssel loszulassen, und dieser geht durch Federdruck in die Zündstellung zurück.

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3.35 Motor anlassen

2011-01-30 09:12:18 Geändert: 2011-01-30 09:12:22 (1) (Gelesen: 2815)

Beim Motoranlassen und gezogenem Knopf für Startvergaser darf das Fahr­pedal (2/13) nicht betätigt werden, weil sonst die Funktion des Startvergasers nicht gegeben ist. Ist der Motor nach 3 ••• 4maligem Anlaßversuch nicht an­gelaufen, liegt ein Fehler vor, der erst beseitigt werden muß (siehe Ratgeber bei Störungen am Motor).
Beim Anlassen des Motors sollen möglichst alle anderen Stromverbraucher ausgeschaltet werden, damit der gesamte Batteriestrom dem Anlasser zur Ver­fügung steht. Auch wird, um den Anlasser zu schonen, empfohlen, bei sehr niedrigen Temperaturen den Motor beim Anlaßvorgang auszukuppeln, also Kupplungpedal durchtreten. Es ist zweckmäßig, vor dem Anfahren den Motor einige Minuten lang warmlaufen zu lassen. Dies geschieht entweder bei ge­zogenem Startvergaserknopf oder durch Betätigung des Fahrpedals.

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3.4 Anfahren und Schalten

2011-01-30 09:10:07 Geändert: 2011-01-30 09:10:11 (1) (Gelesen: 2816)

Kupplungspedal (42/8) bis zum Anschlag durchtreten (auskuppeln). 1. Gang einschalten (siehe Schalthebelstellungen auf Bild 47).
Auf ebenem Gelände Handbremse lösen, Kupplungspedal langsam zurück­nehmen und gleichzeitig mittels Fahrpedals (42/13) zügig Gas geben.
Bei Steigungen die Handbremse erst während des Anfahrens lösen, da sonst das Fahrzeug rückwärts abrollen kann. Beachte: Prinzipiell darf nur mit dem 1. Gang angefahren werden.
Den Wagen im 1. Gang auf eine Geschwindigkeit von etwa 12 km/h bringen, das Gas wegnehmen und gleichzeitig auskuppeln. Nun Getriebeschalthebel auf Leerlaufstellung bringen, kurz warten, bis die Motordrehzahl etwas abgesunken ist, 2. Gang einschalten, langsam einkuppeln und gleichzeitig zügig Gas geben.
Das gleiche wiederholt sich beim Schalten auf den 3. und 4. Gang. Auf den 3. Gang ist zu schalten bei 25 ••• 30 km/h und auf den 4. Gang bei 40 ••• 45 km/h. Beim Herunterschalten ist in der gleichen Weise, wie vorstehend angegeben, zu verfahren, nur mit dem Unterschied, daß in der Leerlaufstellung zwischen den einzelnen Gängen Zwischengas gegeben werden muß, um die Drehzahl der Räder im Getriebe der Wagengeschwindigkeit anzupassen. Unter Zwischengasgeben ist folgendes zu verstehen:

1. Auskuppeln, Schalthebel auf Leerlauf stellen und wieder einkuppeln.
2. Kurz Gas geben (dies ist das Zwischengas).
3. Auskuppeln, nächst niedrigen Gang einschalten, einkuppeln und zügig Gas geben.

Während des Fahrbetriebes soll das Fahrpedal zügig betätigt werden. Ruck­artiges Gasgeben bringt nicht die gewünschte Beschleunigung, wohl aber einen erhöhten Kraftstoffverbrauch.
Mit Vollgas sollen Sie wenig fahren, da die Fahrgeschwindigkeit bei 2/3 Gas die gleiche ist. Der Kraftstoffverbrauch aber steigt bei Vollgas erheblich an. Sinkt beim Befahren von Steigungen die Geschwindigkeit ab, so schalten Sie rechtzeitig auf den nächstkleineren Gang.
Nachfolgend aufgeführte Geschwindigkeiten sollen in den einzelnen Gängen nicht unterschritten werden.
2. Gang 10 km/h
3. Gang 25 km/h
4. Gang 40 km/h
Zu geringe Drehzahlen schaden dem Motor genausosehr wie Über­beanspruchungen.

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