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Whims von 1990

Whims von 1990

VEB Verlag Technik Berlin hat 1990 diese 8. Auflage bearbeitet. Die digitale Aufarbeitung ist das 2. Whims-Buch des TTLZ und erfolgte durch die freundliche Leihgabe von WW Trabi aus dem Pappenforum.

10.03.3. Anlasser ausbauen

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 19945)

Werkzeuge: Sechskantstiftschlüssel 10 mm, Schraubendreher, Gabelschlüssel SW 10, SW 13.

Arbeitsgänge:

  1. Minusleitung an der Batterie abklemmen.
  2. Schutzkappe vom Anlasseranschluss zurückschieben und Mutter der Anlasseranschlüsse abschrauben, Leitungen abnehmen.
  3. Zylinderkopfschraube am Magnetschalter lockern und Leitung 50 aus der Klemmverbindung herausziehen.
  4. Anlasserbefestigungsschrauben herausschrauben und Anlasser vom Getriebegehäuse abziehen.

Der Einbau des Anlassers erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaues.

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10.03.4. Anlasser instand setzen

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 19948)
Für den 12-Volt-Anlasser werden im Handel keine Ersatzteile angeboten. Deshalb ist eine Selbstreparatur nicht möglich. Der defekte Anlasser ist einer Vertragswerkstatt zur Instandsetzung zu übergeben.
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10.04. Scheibenwischeranlage

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 19878)
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10.04.1. Wirkungsweise der Wischeranlage

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 19876)
Die Scheibenwischeranlage besteht aus Wischermotor, Wischergestänge und zwei Wischerarmen. Der Wischermotor (Bild 10.10) ist ein Zweistufen-Motor mit einem Schneckengetriebe und Endschalter. Die Scheibenwischeranlage wird durch einen Drehschalter (Pos 7 im Bild 10.21) in Gang gesetzt. In Schalterstellung I werden die Wischerarme langsam, in Schalterstellung II schnell bewegt. Bei Sonderwunsch- und Ausstattungsvarianten kommt ein Intervalldrehschalter zum Einsatz.
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10.04.2. Elektrische Wasch-Wisch-Anlage

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 19872)
Die elektrische Wasch-Wisch-Anlage wird durch Druck auf den Intervallschalter, unabhängig von der jeweiligen Schalterstellung, in Betrieb gesetzt.
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10.04.3. Wischermotor und Wischergestänge ausbauen

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2013-01-14 21:57:46 (3) (Gelesen: 19946)

Werkzeuge:
Gabelschlüssel SW 8, SW 10, SW 13, Schraubendreher, Kombizange.

Arbeitsgänge:

  1. Ablage abknöpfen, aus den Seitenlagern ausheben und herausnehmen.
  2. Minusleitung von der Batterie abklemmen, Instrumententafel abschrauben, nach oben ausheben und nach vorn kippen.
  3. Defrosterdüse abschrauben und nach unten aus den Halterungen heben.
  4. Klemmschraube des Wischergestängeantriebshebels (Pos. 1 im Bild 10.11) lockern und Hebel von der Wischermotorwelle abziehen.
  5. Befestigungsmuttern des Wischermotors (Pos. 4 im Bild 10.11) abschrauben.
  6. Anschlussleitungen von den Steckverbindungen am Wischermotor abziehen und Wischermotor von der Stirnwand abnehmen.
  7. Wischerarme und Befestigungsmuttern der Wischergestängelagerung abschrauben, Wischergestängelagerung nach innen drücken und abnehmen.

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Vor dem Festklemmen des Wischergestängeantriebshebels zuerst den Wischermotor kurze Zeit laufen lassen und danach das Wischergestänge in Totpunktlage stellen (entspricht etwa einer 15°-Lage des Antriebshebels zur Waagerechten (Bild 10.11). Aus der Totpunktlage dürfen die Wischerarme beim Einschalten des Wischermotors keine Umkehrbewegung ausführen, d. h., sie dürfen sich nicht kurz nach unten oder oben bewegen, sondern müssen sofort die volle Wischerbewegung nach oben ausführen.

Beachte:
Wenn bei eingeschalteter Scheibenwischeranlage die Wischerarme plötzlich stehen bleiben, der Wischermotor jedoch noch läuft, so ist die Störung in erster Linie an der Klemmfeder (Pos. 2 im Bild 10.11) zu suchen.

Bild 10.10. 12-Volt-Wischermotor

Diese Klemmfeder (auch am linken oberen Gelenk des Wischergestänges ist eine angebracht) kann abgesprungen sein. Findet man sie nicht auf der Ablage oder im Fußraum wieder, so hilft vorübergehend das Aufklemmen einer Büroklammer oder das Umwickeln des Bolzens mit Draht.

Bild 10.11. Scheibenwischerantrieb
1 Antriebshebel (Kurbel); 2 Klemmfeder; 3 Wischergestänge; 4 Wischermotorbefestigung

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Meinungen zum Thema (2)

  • 2011-04-13 21:45:10
    Es würde mich freuen etwas über die Demontage der Fensterwischer zu finden.Speziell wie die Wischerarme
    abgezogen werden.
    Schönen Dank
    Ingo.
  • 2013-01-14 21:57:46
    guckst du hier: http://trabitechnik.com/images/whims2/15-45.jpg

    PAL-SW brauchen einen speziellen Abzieher.

10.05. Sicherungen

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 19996)

Die Sicherungen 1 bis 8 (im Bild 10.12 von links nach rechts gesehen) sind in einer Sicherungsdose untergebracht, die an der linken Stirnwandseite unter der Ablage (Bild 10.13) leicht zugänglich untergebracht ist. Brennt eine Sicherung durch, so ist zuerst die Ursache zu suchen und die Störung zu beseitigen, ehe eine weitere Sicherung eingesetzt wird. Für die Störungssuche ist eine Prüflampe zu empfehlen (vor allem bei Leitungsunterbrechungen).

Beachte:
Geflickte Sicherungen dürfen nicht verwendet werden. Wird dieser Hinweis nicht beachtet, so können ernsthafte Schäden an der elektrischen Anlage entstehen (u. a. besteht Brandgefahr)!

Die Sicherungen 1 bis 8 (Bild 10.12) liegen in folgenden Strompfaden:
Sicherung 1
- vom elektromagnetischen Abblendschalter (ws) zum Fernlicht links (ws-sw)
Sicherung 2
- über Brücke von Sicherung 1 zum Fernlicht rechts (ws-rt)
Sicherung 3
- vom elektromagnetischen Abblendschalter (ge) zum Abblendlicht links (ge-sw)
Sicherung 4
- über Brücke von Sicherung 3 zum Abblendlicht rechts (ge-rt)
Sicherung 5
- vom Leitungsverbinder 12 (gr-sw) und vom Lichtdrehschalter (gr-sw) zum Standlicht vorn links (gr-sw) sowie zum Standlicht hinten links (gr-sw)
Sicherung 6
- vom Lichtdrehschalter (gr-gn) zum Standlicht vorn rechts (gr-gn), dem Standlicht hinten rechts (gr-gn) und zu der Instrumentenbeleuchtung (gr—gn)
Sicherung 7
- von der Ladekontrolle (sw—bl), dem Zündanlaßschloß (sw) und vom Lenksäulenschalter (bl) zum Wischermotor (sw-rt), zur Kraftstoffanzeige (sw-rt), zum Warnblinkschalter (sw), zum Rückfahrscheinwerfer (ws-rt) und zur elektrischen Scheibenwaschanlage (sw-rt)
Sicherung 8
- von der Batterie (rt) (Leitungs-Lötverbindung) zum Warnblinkschalter (rt), zu Innenleuchte und Steckdose (rt-gn), zu Bremslichtschalter und Signalhorn bzw. Zweiklang-Fanfare (rt-ge) sowie zum Autoradio (rt) (von der Eingangsklemme da zusätzlich abgesichert).

Bild 10.12. Lage der Sicherungen 1 bis 8 in der Sicherungsdose

Die Farbbezeichnungen der Leitungen bedeuten:

sw = schwarz gn = grün
rt = rot gr = grau
ws = weiß bl = blau
ge = gelb br = braun.

Bild 10.13. Lage der Sicherungsdose im Fahrzeug
1 Sicherungsdose; 2 Steckdose für Handlampe

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10.06. Glühlampen

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 19933)

Die Glühlampen im Fahrzeug haben eine relativ lange, aber nicht unbegrenzte Betriebsdauer. Starke Erschütterungen können zum Glühfadenbruch führen. Da die gesamte Lichtanlage jederzeit betriebssicher sein muss, ist in der StVZO festgelegt, dass je eine Ersatzglühlampe für jeden Glühlampentyp mitgeführt werden muss.
Demzufolge gehört zur Ausrüstung des Fahrzeuges ein handelsüblicher Kasten mit Ersatzglühlampen.

Im Trabant werden folgende Glühlampen verwendet:

Bordspannung 6 Volt 12 Volt
Fernlicht/Abblendlicht (asymmetrisch) 45/40 W 45/40 oder 60/55 H4
Standlicht 4 W 4 W
Schlusslicht (Soffitte) 5 W 5 W
Blinklicht 21 W 21 W
Kennzeichenlicht (Soffitte) 5 W 5 W
Bremslicht 21 W 21 W
Ladekontrolle 1,2 W 2 W
Blinkerkontrolle 1,2 W 2 W
Fernlichtkontrolle 1,2 W 2 W
Instrumentenbeleuchtung 1,2 W 2 W
Innenbeleuchtung (Soffitte) 5 W 5 W
Nebelschlussleuchte 21 W 21 W
Rückfahrscheinwerfer 21 W 21 W
Nebelscheinwerfer 55 W H 3 55 W H3

Beachte:
Neue Glühlampen nur mit einem sauberen Tuch oder Papier anfassen und einsetzen, auf festen Sitz in der Fassung achten. Fettflecken auf Halogenlampen können zum Zerplatzen des Glühkolbens führen!

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10.07. Scheinwerfer

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 19929)
Die richtige Einstellung der Hauptscheinwerfer ist für das nächtliche Fahren und damit für die Verkehrssicherheit von großer Wichtigkeit. Sie müssen die Fahrbahn bei Abblendlicht noch ausreichend ausleuchten, dürfen aber entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht blenden.
Diese Blendung resultiert bei normal beladenem Fahrzeug immer aus zu hoch eingestellten Scheinwerfern. Aus diesen Gründen ist die Scheinwerfereinstellung ein- bis zweimal im Jahr zu überprüfen. Die Überprüfung und Einstellung der Scheinwerfer ist mit einem optischen Scheinwerfereinstellgerät vorzunehmen, das in Werkstätten und teilweise auch bei den Verkehrssicherheitsaktiven verfügbar ist. Besteht eine solche Möglichkeit nicht, so kann die Überprüfung und Einstellung auch an einer senkrechten Wand vorgenommen werden.
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10.07.1. Scheinwerfer prüfen und einstellen

2006-12-02 17:12:16 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 19918)

Werkzeuge:
Gabelschlüssel SW 9, Schraubendreher.

Arbeitsgänge:

  1. Fahrzeug rechtwinklig zu einer Wand aufstellen, so dass die Scheinwerfer 5 m von der Wand entfernt sind.
  2. Das unbelastete fahrfertige Fahrzeug, also voll getankt, etwas hin- und herschieben, damit die Federn die Normallage einnehmen können.
  3. An der Wand in Scheinwerferhöhe (Mitte Scheinwerfer) und in einem Abstand von 1166 mm (Abstand der Scheinwerfer zueinander) zwei Kreuze anbringen. Die Mittellinie zwischen den zwei Kreuzen und die Fahrzeugmittellinie müssen übereinstimmen (Bild 10.14).
  4. Unter der waagerechten Verbindungslinie durch die zwei Kreuze im Abstand von 90 mm an der Wand eine Parallele ziehen. Auf dieser Parallelen muss bei Abblendlicht die Hell-Dunkel-Grenze von beiden Scheinwerfern liegen. Bei asymmetrischem Licht muss die 15°-Abknickung (nach rechts oben) senkrecht unter den markierten Kreuzen beginnen. Die Reflektorstellung bei H4-Hauptscheinwerfern ist dabei "hoch".
  5. Frontring abnehmen (Bild 10.15). Dazu muss ein Schraubendreher in die Öffnung (im Frontring unten) senkrecht nach oben bis zum Anschlag hineingesteckt werden. Durch leichten Druck mit dem Schraubendreher nach vorn wird der Frontring aus der im Blech eingearbeiteten Sicke gehoben und lässt sich dann nach oben abheben.
  6. Mit der unteren Einstellschraube wird die Höhenverstellung (Markierung V), mit der seitlichen die Seitenverstellung (Markierung H) vorgenommen. (Bei älteren Baumustern sind die Einstellschrauben gekontert, Kontermutter vorher lösen).
    Vor den Einstellarbeiten ist darauf zu achten, dass der Scheinwerfereinsatz exakt in den Aufnahmen im Gehäuse sitzt und der Klemmbügel fest anliegt.
  7. Beim Einstellen der Scheinwerfer auf die richtige Höhe und auf 15°-Abknickung achten. Dabei sind die Scheinwerfer wechselweise abzudecken.
  8. Durch Hinein- und Herausschrauben der unteren Einstellschraube ist das Abblendlicht so einzustellen, dass die Hell-Dunkel-Grenze genau auf der an der Wand angebrachten unteren Waagerechten liegt. Der Knickpunkt zwischen dem waagerechten und dem 15° ansteigenden Teil der Hell-Dunkel-Grenze muss senkrecht unter dem markierten Kreuz liegen. Korrekturen können durch die beiden seitlichen Stellschrauben vorgenommen werden. Eine Abweichung des Knickpunktes bis 200 mm nach rechts ist zulässig. Aber auf keinen Fall darf der Knickpunkt nach links verschoben sein, weil damit eine Blendwirkung für entgegenkommende Fahrzeuge eintritt.
  9. Nach dem Einstellen sind bei älteren Baumustern die Einstellschrauben wieder zu kontern. Danach ist die Scheinwerfereinstellung nochmals zu kontrollieren.
  10. Frontring von oben in den Scheinwerferring einsetzen und unten mit dem Handballen andrücken. Auf richtiges Einschnappen und festen Sitz des Frontringes achten. Die Einstellwerte gelten für alle Arten der Hauptscheinwerfer.

Bild 10.14. Scheinwerfereinsteilung


Bild 10.15. Frontring abdrücken

Bild 10.16. Halogenscheinwerfer (H4)
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