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Betriebsanleitung Trabant von 1959

Betriebsanleitung Trabant von 1959

Betriebsanleitung für den Personenkraftwagen „Trabant" des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau

Mit 71 Bildern


3., verbesserte Auflage - Ausgabe 1959


3.82 Sommerbetrieb

2011-01-30 08:45:46 Geändert: 2011-01-30 08:56:53 (4) (Gelesen: 3440)

Wie alle luftgekühlten Motoren ist auch der Motor Ihres „Trabant" im Sommer, d. h. während der sogenannten „Hundstage", wenn das Thermo­meter auf 25° C und noch höher steigt, thermisch höher beansprucht. Die für den Winterbetrieb notwendige Heizungsanlage muß für den Sommerbetrieb umgeändert werden, wodurch eine erhöhte Kühlung des Motors gewähr­leistet und die Temperatur im Wageninneren angenehm gestaltet wird.

Bild 48
Bild 48. Frischluftführung für den Sommerbetrieb
1 Spiralfeder für Warmlufttriehter bzw. Luftleitblech-Befestigung
2 Luftleitblech
3 Stutzen für Metallschlauch vom Warm­lufttrichter am Auspuff-Vorschalldämpfer
4 Stutzen am Auspuff-Vorschalldämpfer
5 Metallschlauch, am Frischluftstutzen aufgesteckt
6 Frischluftstutzen

Bilder 49-51

Bild 49
Warm- oder Kaltluftstrom
ins Freie
Bild 50
Warm- oder Kaltluftstrom
über Entfrosterdüse zur
Frontscheibe
Bild 51
Warm- oder Kaltluftstrom
direkt in den Fahrgastraum

Bild 52
Bild 52 Warm- oder Kaltiuftstrom geteilt zur Frontscheibe und in den Fahrgastraum

Bild 48 gibt einen Überblick über die Veränderung der Heizungsanlage, so wie sie auf Bild 3 gezeigt ist.
Die Umänderung erfolgt durch wenige Handgriffe. Der Metallschlauch (3/31) ist vom Vorschalldämpfer (48/4) abzunehmen und auf den Frischluftstutzen (48/6) aufzustecken. Eine Regulierung dieser Frischluftführung ist genauso möglich wie die unter 3.81 beschriebene Reguliermöglichkeit des Warmluft­stromes.
Nun einige Handgriffe im Interesse Ihres Motors:
Der Metallschlauch (3/25) ist ganz zu entfernen. Die Aufbewahrung erfolgt zweckmäßigerweise in der Garage. Die zwei Spiralfedern (48/1) zur Befesti­gung des Warmlufttrichters rechts und links sind auszuhängen und der Warmlufttrichter in Richtung Spritzwand abzunehmen. Auch dieser Trichter wird in der Garage aufbewahrt. An Stelle des Warmlufttrichters ist nun das Luftleitblech (48/2) einzusetzen. Ihr „Trabant" ist nun für den Sommer­betrieb umgerüstet.

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3.9 Handhabung des Wagenhebers

2011-01-30 08:32:11 Geändert: 2011-01-30 08:33:22 (1) (Gelesen: 3432)

An beiden Längsseiten des Karosseriebodens sind je 2 Führungsrohre für den Wagenheber angebracht. Der Wagenheber wird nach untenstehender Ab­bildung angesetzt. Beim Ansetzen des Wagenhebers beachten Sie immer, daß sich unter dem Fuß desselben fester Untergrund befindet.

Bild 53
Bild 53. Wagenheber in Wagenheberstütze eingeführt
1 Aufnahme für Wagenheber
2 Wagenheberspitze
3 Aufsteckschlüssel

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3.10 Verstellmöglichkeiten der Vordersitze

2011-01-30 08:28:10 Geändert: 2011-01-30 08:29:29 (1) (Gelesen: 3432)

Die Vordersitze Ihres „Trabant" lassen sich mit zwei Handgriffen, für Sie bequem passend, einstellen. Zur Verstellung in Längsrichtung ist der Arretier­knopf (54/4) anzuheben, und der Sitz kann je nach Bedarf vor- oder zurück­geschoben werden, bis der Arretierknopf in die passende Bohrung einrastet.

Bild 54
Bild 54. Verstellmöglichkeiten der Vordersitze
1 Schraube zur Einstellung der Schrägstellung der Rückenlehne
2 Scharnierbolzen für Rückenlehne
3 Gleitschiene für Vordersitz
4 Knopf für Arretierbolzen befindet sich an den inneren Sitzrahmen

Den individuellen Belangen entsprechend, können die Rückenlehnen der Vordersitze schräg oder gerade gestellt werden. Hierzu dienen die Stell­schrauben (54 3). Zum bequemen Ein- und Ausstieg zu und von den hinteren Sitzplätzen ist die Rückenlehne des entsprechenden Vordersitzes umzulegen.

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4 Pflegeanweisung

2011-01-30 08:25:09 Geändert: 2011-01-30 08:25:13 (1) (Gelesen: 3431)
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4.1 Allgemeines

2011-01-30 08:07:18 Geändert: 2011-01-30 08:07:22 (1) (Gelesen: 3434)

Die Forderung nach Betriebs- und Verkehrssicherheit der am Straßenverkehr teilnehmenden Fahrzeuge ist in allen Verkehrsgesetzen verankert und muß deshalb auch wichtigste Richtlinie für die Pflege Ihres „Trabant" sein.
Nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung ist die laufende Pflege und Kontrolle verschiedener Teile und Aggregate gesetzlich vorgeschrieben.
Die Untersuchungen erstrecken sich auf:
Lenkung, Bremsen, Bereifung, amtliche Kennzeichen, Geräusch- und Rauchentwicklung, Beleuchtung, Schluß- und Bremsleuchten, Fahrt­richtungsanzeiger.

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