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Betriebsanleitung Trabant von 1959

Betriebsanleitung Trabant von 1959

Betriebsanleitung für den Personenkraftwagen „Trabant" des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau

Mit 71 Bildern


3., verbesserte Auflage - Ausgabe 1959


3.5 Einschalten des Rückwärtsganges

2011-01-30 09:05:30 Geändert: 2011-01-30 09:05:34 (1) (Gelesen: 2518)

Wie aus Bild 47 ersichtlich, liegt der Rückwärtsgang vorn links. Zum Einschal­ten des Rückwärtsganges ist also der Schalthebel ganz nach vorne zu schieben, wobei eine spürbare Arretierung überbrückt werden muß. Erst dann kann der Rückwärtsgang nach links oben eingeschaltet werden. Bitte beachten Sie, daß der Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug ein­geschaltet werden kann.

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3.6 Ratschläge für das Einfahren

2011-01-30 09:04:43 Geändert: 2011-01-30 09:04:47 (1) (Gelesen: 2519)

Obwohl alle beweglichen Teile des Fahrzeuges sehr genau gearbeitet sind, müssen sie sich im Betrieb erst aufeinander einlaufen.
Aus diesem Grunde sollen in der Einlaufzeit, welche erfahrungsgemäß auf 2000 km festgelegt ist, folgende Geschwindigkeiten nicht überschritten werden:
l. Gang 12 km/h
2. Gang 25 km/h
3. Gang 50 km/h
4. Gang 75 km/h

Es schadet dem Motor Ihres „Trabant" nichts, wenn diese Geschwindig­keiten kurzfristig überschritten werden. Nur vermeiden Sie, daß der Motor über weite Strecken voll belastet wird. Deshalb pendeln Sie öfter mit dem Fahrpedal zwischen Leerlauf und 2/3 Last.

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3.7 Der Freilauf

2011-01-30 09:00:19 Geändert: 2011-01-30 09:00:29 (1) (Gelesen: 2521)

Die Funktion des Freilaufes ist bereits unter 2.71 eindeutig beschrieben. Es ist also klar, daß bei normalem Fahrbetrieb immer mit eingeschaltetem Frei­lauf gefahren wird.
Es gibt jedoch Situationen, wie steile Bergabfahrten, Straßenglätte und andere schwierige Straßenverhältnisse, bei denen Sie den Motor zweckmäßigerweise mit zum Bremsen benutzen, dazu muß der Freilauf gesperrt werden. Dies er­folgt durch Ziehen des Hebels (42/9) an der Lenksäule links unter der In­strumententafel nach hinten und durch seitliches Einrasten des Hebels. Das Sperren des Freilaufes kann auch während der Fahrt ausgeführt werden.

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3.8 Hinweise für die Bedienung der Heizungs- und Belüftungs- einrichtungen

2011-01-30 08:59:35 Geändert: 2011-01-30 08:59:39 (1) (Gelesen: 2520)
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3.81 Winterbetrieb

2011-01-30 08:58:10 Geändert: 2011-01-30 08:59:14 (1) (Gelesen: 2517)

Wie bereits im Abschnitt 2.13 „Heizung" geschildert, nimmt die Kühlluft über und um den Zylindern die überschüssige Wärme auf. Die dadurch gewonnene Warmluft wird während der kalten Jahreszeit zu Heizzwecken verwendet. Zur Erhöhung der Heizwirkung wird der aus dem Kühlgebläse (3/16) austretende Warmluftstrom durch eine Schlauchleitung (3/25) in den doppelwandigen Aus­puff-Vorschalldämpfer und von da in den Verteilerkanal geleitet.
Der Knopf (42/16) des Seilzuges für die Regulierklappe ist bis zum Anschlag herauszuziehen. Hierdurch wird der Warmluftstrom vom Weg ins Freie (49) in den Verteilerkanal geleitet (50).
Durch Verstellung des Verteilerklappenhebels (50) nach oben wird der gesamte Warmluftstrom an die Frontscheibe geleitet (50), während bei Stellung des Hebels nach unten der Warmluftstrom in den Fahrgastraum strömt (51).
Bei Mittelstellung des Verteilerklappenhebels wird der Luftstrom geteilt, so daß Frontscheibe und Fahrgastraum gleichzeitig geheizt werden (52).

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