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Ratgeber Zweitaktmotoren

Ratgeber Zweitaktmotoren

Dieses Buch bietet spezielle Informationen zu allerlei Themen rund um Trabant-, Wartburg- und Simson-Zweitaktmotoren, die auch auf andere Zweitaktmotoren übertragbar sind.

3.14.03 Vergaser aus- und einbauen

2007-09-14 22:40:20 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7724)

Die Zugänglichkeit zum Vergaser ist bei den einzelnen Simson-Fahrzeugen unterschiedlich. Während der Vergaser bei den Mokick-Modellen S 50/51 und S 70 frei liegt, gelangt man bei den Rollern erst nach Abnahme der sog. Tunnelverkleidung an den Vergaser. Werkzeug: Gabelschlüssel SW 10 und SW 12. Beim Ausbau empfiehlt sich folgende Arbeitsfolge:

  • Kraftstoffhahn schließen und Kraftstoffschlauch vom Nippel am Vergaser abziehen.
  • Belüftungs- und Überlaufschlauch der Schwimmerkammer vom Nippel abnehmen.
  • Startschieberkappe mit Gabelschlüssel SW 12 abschrauben.
  • Deckelverschraubung des Kolbenschiebers abnehmen und Kolbenschieber mit Teillastnadel nach oben herausziehen.
  • Zwei Flanschmuttern mit Gabelschlüssel SW 10 abschrauben und Vergaser abnehmen.

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge unter Beachtung folgender Hinweise:

  • Neue Dichtungen zwischen Vergaser und Ansaugstutzen einschließlich Isolierflansch verwenden (seit 1980 wird nur der Isolierflansch [Nr. 1122293504] aus Vulkanfiber ohne Papierdichtungen verwendet).
  • Flanschmuttern gleichmäßig anziehen.
  • Kolbenschieber mit Teillastnadel vorsichtig (keine Gewaltanwendung!) einsetzen, nachdem die Stellung der Teillastnadel geprüft wurde (s.Tafel 3.7). Der Schlitz im Kolbenschieber muss beim Einsetzen nach rechts zeigen. Die Verschraubung des Kolbenschiebers nur mit der Hand anziehen.
  • Die Stellschraube des Gaszuges (Vergaser 16 N 3, Pos. 1 im Bild 3.99) ist so einzustellen, dass die Gaszughülle 2 mm Spiel hat. Nur so ist gewährleistet, dass der Kolbenschieber auch richtig geschlossen ist.
  • Der Ansaugschlauch soll am Vergaser ringsherum dicht anliegen.

Beachte: Der auf den Schlauchnippel (Pos. 4 im Bild 3.99) gesteckte Belüftungsschlauch muss knickfrei nach unten durch das Motorgehäuse verlegt sein. Das nach unten aus dem Motor herausragende freie Ende des Schlauches darf nicht länger als 10 cm überstehen und keinesfalls über die unteren Rippen am Motor herausragen. Andernfalls kann ein Unterdruck im Belüftungsschlauch (Sog!) entstehen, der auf die Schwimmerkammer wirkt und die Gemischaufbereitung stört. Der Vergaser 16 N 3 hat aus diesem Grund eine zweite Belüftungsbohrung für die Schwimmerkammer links neben dem Schiebergehäuse.

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3.14.04 Austauschbarkeit der Vergasertypen

2007-09-14 22:44:04 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7703)

Statt der bisherigen Vergaser 16 N1 (Bild 3.98) kann man den neu entwickelten Typ 16 N 3 (Bild 3.99) verwenden. Eine Übersicht der Austauschvergaser für die einzelnen Ausführungsvarianten des Vorgängermodells 16 N 1 enthält Tafel 3.8. Für komplette Vergaser aus der Baureihe 16 N1 wurde die Fertigung eingestellt; es gibt nur noch verschiedene Einzel- und Verschleißteile. Zur Unterscheidung ist der Vergaser links unterhalb des Zuflussstutzens (s. Pfeil im Bild 3.103) gekennzeichnet.

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3.14.05 Kontrolle der Vergaserdüsen

2007-09-14 22:44:39 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7698)

Bild 3.101 Vergaser 16 N 3, Schwimmergehäuse demontiert
1 Schwimmer, 2 Verschlussschraube der Leerlaufdüse, 3 Hauptdüse, 4 Schwimmernadelventil (ohne Dichtung montiert!)

Zur Kontrolle der Düsenbestückung ist der Vergaser auszubauen und der Schwimmergehäusedeckel abzunehmen (zwei Schlitzschrauben). Die Lage der Düsen beim Vergaser 16 N 1 ist analog der im MZ-Vergaser (s. Bild 3.87). Einen Blick in das Innenleben des Vergasers 16 N 3 vermittelt Bild 3.101. Unter der Verschlussschraube (Pos. 2) befindet sich die Leerlaufdüse. Sowohl die Verschlussschraube (Pos. 2) als auch das Schwimmernadelventil (Pos. 4) werden ohne Dichtung montiert. Die Nadeldüse ist beim Vergaser 16 N 3 nicht mehr austauschbar, sondern fest in das Gehäuse eingepresst.

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3.14.06 Teillastnadeln

2007-09-14 22:45:33 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7692)

Bild 3.102 Teillastnadeln; Form A für Vergaser N 1, Form B für Vergaser 16 N 3
1 Nadelhalter für alte Ausführung, 2 Druckfeder, 3 Buchse für Teillastnadel, 4 Nadelhalter

Die zum jeweiligen Vergasertyp gehörende Teillastnadel und die Stellung der Teillastnadel sind der Tafel 3.7 zu entnehmen. Es gibt zwei Formen, wie das nachstehende Bild 3.102 verdeutlicht:

  • Form A für den Vergaser 16 N 1 mit oben liegenden Kerben (a) für den Nadelhalter und
  • Form B für den Vergaser 16 N 3. Anhand der Rillen (b) und (c) und den Angaben zu Bild 3.102 lässt sich die Teillastnadel bestimmen. Bis 1984 waren die Teillastnadeln gestempelt (z. B. 08, 09). Der Nadelhalter (Pos. 4 im Bild 3.102) befindet sich beim Vergaser 16 N 3 verdrehsicher an der Unterseite des Kolbenschiebers. Oben sorgen Druckfeder (Pos. 2) und Buchse (Pos. 3) für die Lagefixierung. Zum Umhängen der Nadelposition wird bei der neuen Ausführung wie folgt verfahren:
  • Kolbenschieber ausbauen.
  • Teillastnadel (einschließlich Nadelhalter -Pos. 4) entgegen der Druckfeder - Pos. 2 - nach unten ziehen.
  • Nadelhalter (Pos. 4) aus der Kerbe schieben und in die gewünschte Position umhängen.
  • Teillastnadel unten loslassen und darauf achten, dass die Aussparung des Nadelhalters in die Nut des Kolbenschiebers einrastet.

Beachte:

  1. Teillastnadel keinesfalls gewaltsam einsetzen, sie darf nicht verbogen werden (!).
  2. Unteres Ende der Teillastnadel bei ausgehängtem Nadelhalter gut festhalten, um zu vermeiden, dass Teillastnadel, Druckfeder und Buchse aus dem Kolbenschieber springen können.
  3. Die Kerben werden immer von oben - mit 1 beginnend - nach unten gezählt.

Die Veränderung der Teillastnadelstellung beim Vergaser 16 N 1 ist ähnlich der bereits beim MZ-Vergaser im Abschnitt "Stellung der Teillastnadel" beschriebenen. Auch der Einflussbereich der Teillastnadel ist der gleiche wie bei dem MZ-Vergaser (s. Bilder 3.82 und 3.83).

Abschließend sei erwähnt, dass die Teillastnadel beim Vergaser 16 N 3 (Form B) im Kolbenschieber leicht schräg steht. Damit soll dem Verschleiß von Nadeldüse und Teillastnadel vorgebeugt werden.

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3.14.07 Schwimmersystem prüfen und einstellen

2007-09-14 22:46:03 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7688)

Das Schwimmersystem einschließlich der Einstellung ist bei allen 16-N-Vergasern gleich. Schwimmernadelventil (15 =1,5 mm Durchmesser) und Schwimmer sind bei allen Modellen identisch. Das Schwimmernadelventil wird beim Vergaser 16 N 3 ohne Dichtung montiert. Weitere Hinweise sind im entsprechenden Abschnitt bei den Vergasern für die MZ-Motoren enthalten, die bis auf die Baugröße analog aufgebaut und auch mit dem gleichen Schwimmersystem ausgerüstet sind.

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3.14.08 Vorjustieren des Schwimmers

2007-09-14 22:47:17 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7686)

Bild 3.103 Vorjustieren des Schwimmers beim Vergaser 16 N. Der Pfeil zeigt auf die Vergaserkennzeichnung

Der Vergaser ist auszubauen und der Schwimmergehäusedeckel nach Herausdrehen von zwei Schlitzschrauben mit einem Schraubendreher einschließlich Gummidichtung abzunehmen. Die beiden Schwimmkörper sollen einen Abstand von 16 ± 0,2 mm zueinander haben. Der Schwimmer darf nirgends das Gehäuse berühren.

Mit einem Messschieber wird das Richtmaß von 29 mm zwischen Dichtfläche des Schwimmergehäuses (ohne Gummidichtung) und Schwimmeroberkante (Bild 3.103) überprüft und durch Richten der Schwimmerzunge gegebenenfalls korrigiert. Der Federstift des Schwimmernadelventils soll dabei gerade von der Schwimmerzunge berührt werden. Die Einstellung gilt für alle 16-N-Vergaser. Anschließend wird der maximale Schwimmerhub überprüft (Bild 3.104). Der Vergaser wird dazu umgedreht, so dass der Schwimmer nach unten hängt. Der Abstand zwischen Auflagefläche des Schwimmergehäuses und Schwimmeroberkante soll bei allen Vergasern einheitlich 32,5 mm betragen. Zur Korrektur richtet man die Anschlagzunge des Schwimmers.

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3.14.09 Prüfen der Kraftstoffhöhe

2007-09-14 22:48:29 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7672)

Bild 3.104 Kontrolle des maximalen Schwimmerhubes; nach [27]

Ein für diesen Zweck präpariertes Schwimmergehäuse wird in den seltensten Fällen zur Verfügung stehen, ein zur Prüfung geeignetes Glasgefäß mit einem ebenen oberen Rand und rd. 60 mm Innendurchmesser ist dagegen in vielen Haushalten vorhanden. Der Innendurchmesser von etwa 60 mm gewährleistet, dass die Deckeldichtfläche des Vergasergehäuses an mehreren Punkten plan auf dem Glasgefäß aufliegt (analog Bild 3.93). Entsprechend der geforderten Kraftstoffhöhe beim Vergaser 16 N von 8 ± 1 mm wird ein dünner Gummiring über die äußere Glasfläche gestreift und genau 8 mm vom oberen Glasrand gleichmäßig platziert (Markierung!). Weiter geht man wie folgt vor:

  • Vergaser mit Schwimmer auf den Gefäßrand auflegen (Bild 3.93) und beides auf eine ebene Unterlage stellen (z. B. Fußboden bzw. Hocker).
  • Zulauf über einen Schlauch am Kraftstoffbehälter des Kleinkraftrades anschließen, so dass die Kraftstoffoberfläche wie im Einbauzustand rd. 50 cm über dem Vergaser liegt.
  • Kraftstoffhahn öffnen.
  • Kraftstoff in das Glasgefäß laufen lassen, bis der Schwimmer durch seinen Auftrieb den Zufluss absperrt.
  • Kraftstoffoberfläche mit dem außen angebrachten Gummi (8 + 1 mm unter der Oberkante des Glases) vergleichen. Stimmen beide überein, ist die Einstellung korrekt.
  • Zur Korrektur wird die am Nadelventil anliegende Schwimmerzunge gerichtet, nachdem man den Zulauf verschlossen und den Vergaser vom Glasgefäß abgenommen hat.
  • Glasgefäß entleeren und Prüfung wiederholen.
  • Steigt das Kraftstoffniveau im Glas langsam an (Prüfzeit rd. 2 min), ist das Indiz für ein undichtes Schwimmernadelventil, das auszuwechseln ist.

Beachte: Bei der Montage des Schwimmergehäusedeckels mit Gummidichtung sind beide Schlitzschrauben mit einem Schraubendreher gleichmäßig und nicht zu fest anzuziehen. Tritt die Gummidichtung im Schraubenbereich über das Gehäuse deutlich hervor, so sind die Schrauben wesentlich zu straff angezogen worden.

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3.14.10 Startsystem prüfen

2007-09-14 22:49:00 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7674)

Bei der Prüfung und Einstellung des Startsystems verfährt man beim Vergaser 16 N in gleicher Weise wie im entsprechenden Abschnitt für die Vergaser an den MZ-Motorrädern beschrieben. Die Startdüse, die schräg im Schwimmergehäuse sitzt (sichtbar nach dem Abbau), hat die Größe 50 beim bisherigen Vergaser bzw. 60 beim Vergaser 16 N 3.

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3.14.11 Leerlaufeinstellung

2007-09-14 22:49:41 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7681)

Der Leerlauf beim bisherigen Vergaser 16 N1 ist grundsätzlich anders einzustellen als am neuen Vergaser 16 N 3 mit Umluftschraube.

Leerlaufeinstellung am Vergaser 16 N1:

Bei allen Simson-Fahrzeugen mit diesem Vergaser soll die Leerlaufdrehzahl 1 100 bis 1 400 U/min betragen (Motor warm gefahren!). Dazu wird die Schieberanschlagschraube (Pos. 1 im Bild 3.98) entsprechend verstellt.

Die Qualität des Gemisches reguliert man mit der Leerlaufluftschraube (Pos. 2 im Bild 3.98). Ihr Herausdrehen führt zu einer Abmagerung des Leerlaufgemisches. Als grober Richtwert gilt, dass die Leerlaufluftschraube 2 bis 3 Umdrehungen offen sein soll. Ausgangspunkt ist die Stellung "völlig hineingeschraubt" (keine Gewaltanwendung!). Weitere Hinweise wurden bereits bei der Leerlaufeinstellung der MZ-Vergaser gegeben.

Leerlaufeinstellung am Vergaser 16 N 3:

Wichtigstes Kriterium bei der Leerlaufeinstellung an diesem Vergaser ist der völlig geschlossene Kolbenschieber. Die Gaszugumhüllung muss deshalb an der Stellschraube 2 mm Spiel (Pos. 1 im Bild 3.99) aufweisen (Nachstellung durch Stellmutter). Als Voreinstellung wird jeweils die Leerlaufgemisch-Regulierschraube (Pos. 2 im Bild 3.99) drei Umdrehungen und die Umluftschraube (Pos. 3 im Bild 3.99) 4,5 Umdrehungen geöffnet. Ausgangspunkt ist auch hier die Stellung "völlig hineingeschraubt" (auch hier: keine Gewaltanwendung!).

Beachte: Die Einstellungen sollen sich auf Leerlauf-Drehzahlkorrekturen mit der Umluftschraube beschränken. Verplombte Leerlaufgemisch-Regulierschrauben dürfen nicht verstellt werden!

Die Leerlaufdrehzahl soll bei Betriebstemperatur 1100 bis 1 400 U/min betragen. Bei den Motoren mit 70 cm3 (SR 80, S 70) beträgt die Leerlaufdrehzahl 1 325 bis 1 675 U/min, wozu der Drehzahlmesser genutzt werden kann. In Ausnahmefällen -falls ein ordnungsgemäßer Leerlauf durch Korrektur der Umluftschraube (Pos. 3 im Bild 3.99) nicht zu erzielen ist - wird die Leerlaufgemisch-Regulierschraube (Pos. 2) verändert. Ihr Herausdrehen ergibt ein fetteres Leerlaufgemisch. Schon geringe Korrekturen haben beträchtlichen Einfluss. Deshalb wird empfohlen, nach selbst ausgeführten Korrekturen an der Leerlaufgemisch-Regulierschraube eine schadstoffarme Leerlaufeinstellung mit Abgastestgerät in einer autorisierten Werkstatt ausführen zu lassen. Der Grenzwert von 4,5 Vol.-% CO wird nur so garantiert und in der Nachweiskarte (s. Bild 1.18) dokumentiert.

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3.14.12 Fehlermöglichkeiten an der Kraftstoffanlage

2007-09-14 22:50:24 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7674)

Bei den Simson-Kleinkrafträdern kommen die gleichen Fehler in Betracht, wie sie bei den MZ-Vergasern geschildert worden sind. Fehler im Leerlauf treten am Vergaser 16 N 3 insbesondere dann auf, wenn der Schieber bei der Einstellung nicht völlig geschlossen war. Bei ungeklärten Fehlern an der Kraftstoffanlage ist stets der Überstand des Belüftungsschlauches der Schwimmerkammer unter dem Motorgehäuse zu prüfen.

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