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Reparaturhandbuch

Reparaturhandbuch von 1978

Hierbei handelt es sich um die 15. Auflage aus dem VEB Fachbuchverlag Leipzig von 1978 mit 224 Bildern und wurde von einem Autorenkollektiv des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau verfasst.

5.4.2. Fondscheibe wechseln

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (3) (Gelesen: 8565)

Der Ausbau der Fondscheibe erfolgt in der gleichen Weise wie der Ausbau einer Front- oder Heckscheibe.
Vor dem Einbau ist es sinnvoll, in den Radien des Rahmens Karosseriekitt aufzutragen. Danach wird der Profilgummi um die Scheibe gelegt und zugeschnitten. Vor der Montage in den Rahmen der Karosserie ist der Gummi leicht mit einer Seifenlösung einzupinseln. Die Fondscheibe wird dann in den hinteren unteren Radius mit dem Profilgummi geschoben. Dann presst man die Scheibe nach unten, so dass der Profilgummi auch in der unteren Rahmenführung fest aufsitzt. Unter leichtem Druck von außen mit dem Handballen lässt sich der Profilgummi mit einem stumpfen Schraubenzieher von innen in die Rahmenführung montieren.

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5.5. Kurbelfenster aus- und einbauen

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (3) (Gelesen: 8554)

Ausbau:

  1. Der innere Zuggriff für das Türschloss wird von einer Schraube, die von unten eingesetzt ist, gehalten. Nach Lösen der Schraube kann der Griff abgezogen werden.
  2. Fensterkurbel abschrauben.
  3. Türinnenverkleidung abnehmen, nachdem die Federklemmen der Türinnenverkleidung mit einem Schraubenzieher vom Türrahmen demontiert worden sind.
  4. Kurbelfenster nach unten drehen, dazu muss die Fensterkurbel nochmals provisorisch aufgesteckt werden.
  5. Mit einem starken Schraubenzieher die Hebelarme des Kurbelapparates aus der Führungsschiene des Kurbelfensters herausdrücken.
  6. Kurbelfenster verkanten und nach oben herausziehen. Dazu einen Keil in der Rahmenführung montieren.

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaues, wobei man die Hebelarme des Kurbelapparates mit einer Pumpenzange in die Führungsschiene des Kurbelfensters drückt.

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5.6. Türschloss und Türaußengriff wechseln

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (3) (Gelesen: 8555)
  1. Der innere Zuggriff für das Türschloss wird von einer Schraube, die von unten eingesetzt ist, gehalten. Nach Lösen der Schraube kann der Griff abgezogen werden.
  2. Fensterkurbel abschrauben.
  3. Türinnenverkleidung abnehmen, nachdem die Federklemmen der Türinnenverkleidung mit einem Schraubenzieher vom Türrahmen demontiert worden sind.
  4. Bowdenzug des Türinnengriffes lösen und am Türschloss aushängen.
  5. Vier Schlitzschrauben am Türschloss abschrauben.
  6. Türschloss aus dem Türholm herausnehmen.

Beim Einbau ist zuerst der Bowdenzug für die Fernbetätigung durch den Türinnengriff am Türschloss einzuhängen. Danach ist das Türschloss am Türholm zu befestigen. Wird anschließend der Seilzug am Türinnengriff befestigt, so ist zu beachten, dass der Bowdenzug zwischen Türinnenblech und Kurbelapparat oberhalb des Kurbelapparates verlegt ist. Zur Demontage des Türaußengriffes ist der Ausbau des Türschlosses nicht notwendig. Nach dem Abbau der Türinnenverkleidung sind zwei M6-Muttern mit Scheiben und Federring zu lösen und der Türgriff kann nach außen abgenommen werden. Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der Demontage.
Reparaturen am Schließzylinder des Türaußengriffes dürfen nur von Vertragswerkstätten ausgeführt werden.

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5.7. Instrumententafel wechseln

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (2) (Gelesen: 8561)

Demontage :

  1. Masseleitung von der Batterie abnehmen.
  2. Klappe für Drehschalter öffnen und sämtliche Steckverbindungen der Kabel von den Drehschaltern abziehen.
  3. Biegsame Welle vom Tachometer abschrauben und alle Kabel bzw. Steckverbindungen vom Tachometer lösen.
  4. Handschuhkasten ausbauen.
  5. An der rechten und linken Unterkante der Instrumententafel die Schlitzschrauben herausschrauben.
  6. Ascher von unten herausdrücken.
  7. M6-Befestigungsschraube oben von der Instrumententafel in Höhe des Aschers abschrauben.
  8. Beide Defrosterdüsen demontieren.
  9. Türabdichtgummis in der Nähe der Instrumententafel mit einer Seifenlösung einpinseln.
  10. Instrumententafel herausnehmen und dabei beachten, dass das Überrohr der Lenksäule nicht beschädigt wird.

Die Montage der Instrumententafel erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der Demontage. Zuerst ist der Kunstlederköder an der Instrumententafel zu befestigen. Auf das Überrohr der Lenksäule legt man zweckmäßigerweise ein Stück Gummi, um Beschädigungen zu vermeiden. Die Instrumententafel wird zuerst auf der linken Seite eingesetzt und danach rechts am Türabdichtprofil vorbei geschoben. Wenn das nicht möglich ist, so muss der Türabdichtgummi auf der rechten Seite von der Karosserie gelöst werden, um besser montieren zu können.

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5.8. Hohlraumkonservierung und Bodenschutzbehandlung

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 8839)

Die Lebensdauer von modernen Personenwagen wird entscheidend von der Korrosion der tragenden Bodenversteifungsprofile und der Türsäulen bestimmt.
Trotz Anwendung modernster Untergrundvorbehandlung sind diese durch Straßenschmutz, Industrieabgase und die steigende Anwendung chemischer Mittel im Winterdienst besonders gefährdet. Die Hohlraumkonservierung. Bodenschutzbehandlung und die Anbringung von Schmutzabweisern hinter den Vorderrädern ist deshalb für die Lebensdauer eines Kraftfahrzeugs von besonderer Bedeutung.

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5.8.1. Hohlraumkonservierung

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (3) (Gelesen: 8851)
Hohlraum Einsprühöffnung
 
(1) Bremsseilhaltebleche Haltebleche von beiden Seiten
(2) Verstärkungsbleche zwischen Blech und Boden
(3) Längsträger beiderseitig vom hinteren Radkasten aus
(4) Kühlerschürzeninnenblech Motorraum vorn unten links/rechts
Motorraumseitenteile Ausschnitte hinter den Blinkleuchten
(5) vorderer und mittlerer Querträger, Längsträger Löcher im Boden an der Stirnwand links/rechts, neben den Frontsitzen und vor dem Handbremshebel
(6) Kastensäulen unterhalb des Armaturenbrettes
(7) Querträger hinten, Heckträger, Radeinfassungen Löcher zwischen den Radkästen und im Kofferraum, Radeinfassung seitlich am Kasten oder vom Kofferraum aus neues Loch bohren
 
nur beim Universal:
Seitenwände hinten Ausschnitte in Seitenwand unten, Lüftungsblenden
Heckschürze Blechausschnitte in den Ecken, Ausschnitt Kennzeichenleuchte
Dachrahmen hinten Löcher für Scharnierbefestigung
Heckklappenhohlräume von Innenseite

Die Konservierung muss in allen Hohlräumen des Bodens der Säulen unterhalb der Gürtellinie und im Türinnenraum vorgenommen werden.
Aus der nachfolgenden Tabelle und dem Bild sind die einzelnen Hohlräume und die Einbringstellen ersichtlich.
Als Konservierungsmittel empfehlen wir Elaskon K 60/ML. Für die Einbringung am besten geeignet sind Höchstdruckspritzgeräte vom VEB Sprio Holzhausen. bei dem das Konservierungsmittel verdichtet und luftlos versprüht wird.

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5.8.2. Bodenschutz

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (4) (Gelesen: 8836)

Der Trabant ist serienmäßig mit dem Dauerbodenschutzmittel Ubotex 85 versehen. Ein zusätzliches Auftragen von Bodenschutzmitteln ist deshalb nicht erforderlich.
Die Anwendung von Bodenpflegemitteln, z. B. Elaskon K 60/ML kann auf das Fahrwerk und die Federn beschränkt werden.

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5.8.3. Nachkonservierung

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (2) (Gelesen: 8834)
Die Nachkonservierung der Hohlräume und des Bodens soll jährlich einmal erfolgen. Für die Türinnenfläche ist es nur alle 2 Jahre erforderlich. Durchgeschlagene Stellen am Boden sind durch Nachspritzen oder Überstreichen mit Ubotex 85 auszubessern. Dabei sind vor allem die Bremsleitungen zu beachten.
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6. Elektrische Anlage

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (4) (Gelesen: 8855)

Schaltplan für Sonderausführung LX

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6.1. Zündung

2004-01-01 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 9206)
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