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Whims von 1979

Whims von 1979

VEB Verlag Technik Berlin hat 1979 diese 4. Auflage mit 378 Bildern und 12 Tafeln herausgebracht.

03.3.3.2. Ausbau der Gabelwelle

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (3) (Gelesen: 7029)

Es kann vorkommen, dass der Kerbstift, der die Ausrückgabel auf der Gabelwelle festhält, abgeschert ist oder dass die Schweißstelle an der Gabel gerissen ist. In diesen Fällen muss die Gabel ausgebaut werden.

Arbeitsgänge:

  1. Schleifringhalter nach Abschn. 3.3.3.1. ausbauen.
  2. Lage der Torsionsfeder auf der Gabelwelle skizzieren.
  3. Wenn der Kerbstift nicht abgeschert ist, muss er mit einem dünnen Dorn von innen nach außen herausgeschlagen werden. Die Gabelwelle ist dann gelöst und kann aus der Ausrückgabel und dem Getriebegehäuse herausgezogen werden. Ist die Gabelwelle an der Schweißnaht gerissen, muss beim Schweißen auf das Einhalten des Winkels geachtet werden (s. Bild 3.11).
    Bild 3.11. Gabelwelle für Kupplung mit Lage der Kerbstiftbohrung (63°)
  4. Lagerstellen für die Gabelwelle und den Schleifringhalter reinigen und fetten bzw. ölen.

Der Einbau geschieht in umgekehrter Reihenfolge. Die Rückzugfeder ist so einzubauen,
dass die Ausrückgabel durch die Federkraft an das Getriebegehäuse gedrückt wird.

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03.3.4. Kupplungsscheibe neu belegen

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7025)

Beim Anfahren oder plötzlichen Gasgeben ist immer ein gewisser Kupplungsschlupf vorhanden. Dadurch unterliegt der Belag auf der Kupplungsscheibe einem Verschleiß. Außerdem kann der Belag durch Erwärmung oderRissbildung unbrauchbar geworden sein, so dass er erneuert oder die komplette Kupplungsscheibe gewechselt werdenmuss. Eine Kupplungsscheibe sollte nur dann neu belegt werden, wenn ihr Keilnutprofil noch in Ordnung ist und die Scheibensegmente nicht zu stark verbogen sind. Voraussetzung für die nachstehenden Arbeiten ist der Ausbau der Kupplungsscheibe nach Abschn. 3.3.2.

Werkzeuge:
Werkbank mit Schraubstock, Bohrmaschine, Bohrer 4,5 mm Drm., Flachmeißel, mittlerer Hammer, Dorn als Nietunterlage, Dorn für Schließkopf, Körner.

Arbeitsgänge:

  1. Kupplungsscheibe knapp unterhalb der auszubohrenden oder abzuschlagenden Hohlniete in einen Schraubstock einspannen.
  2. Hohlniete mit einem scharfen und schlanken Flachmeißel abtrennen. Dabei ist zu beachten, dass die Stahlscheibe nicht beschädigt oder verbogen wird. Um die Stahlscheibe nicht zu beschädigen, können die Hohlnietköpfe auch mit einem Bohrer von 4,5 mm Dmr. abgebohrt werden. Beim Bohren darf der Bohrer nur mäßig angedrückt werden, da sich sonst die Niete sehr leicht mitdrehen.
  3. Alten Belag abnehmen. Belag- und Hohlnietreste von der Scheibe entfernen.
  4. Neue Beläge auflegen und festnieten. Benötigt werden bei der Kupplung TB zwölf und bei der Kupplung LR 5/6 sechs Hohlniete aus Stahl mit den Abmessungen 5 x 0,5 x 6 TGL 0-7339.
    Wenn eine Dornpresse zur Verfügung steht, sollten die Beläge damit aufgenietet werden.
    Beim Aufnieten von Hand ist eine zweite Person erforderlich, die die Scheibe waagerecht hält, damit sich die Beläge gleichmäßig anlegen und nicht beschädigt werden. Ein plangeschliffener Dorn (8 bis 10mm) wird in den Schraubstock fest eingespannt und als Nietunterlage verwendet. Wenn kein Hilfswerkzeug (kurz abgesetzter Dorn) vorhanden ist, kann das Nietschaftende mit einem Körner etwas aufgeweitet werden. Anschließend wird mit einem Dom der Schließkopf geschlagen.
    Beachten: Die Senkbohrungen in den Belägen sind um je ein Loch zu versetzen, so dass sich immer eine Durchgangsbohrung und eine Senkbohrung gegenüberliegen. Die Niete werden so in die Bohrung gesteckt, dass der Nietkopf in die Belagaussenkung kommt, der Schließkopf liegt an der Stahlscheibe an. Beim Aufnieten darf sich die Kupplungsscheibe nicht verwerfen, da sonst der Kuppelvorgang beeinträchtigt wird.
  5. Kupplungsscheibe auf Seitenschlag kontrollieren und gegebenenfalls ausrichten. Der Einbau erfolgt nach Abschn. 3.3.2. (Kupplung einbauen) und nach Abschn, 2.3.1. (Motor einbauen).
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03.3.5. Kupplungsdruckkörper zerlegen

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (4) (Gelesen: 7013)

Bei der Kupplung LR5/6 besteht der Kupplungsdruckkörper aus den Einzelteilen 5 bis 12 und 15,16 nach Bild 3.3. Bild 3.12 zeigt den Kupplungsdruckkörper im einbaufertigen Zustand. Bei neuen Kupplungsdruckkörpern sind die Kupplungshebel bzw. die Ausrückplatte auf das erforderliche Maß eingestellt und gesichert. Bei der Kupplung LR 5/6 ist es möglich, gebrochene oder erlahmte Kupplungsdruckfedern auszuwechseln. Allerdings sollte eine Reparatur nur dann durchgeführt werden, wenn die nötigenMess- und Hilfsmittel vorhanden sind.
Werkzeuge, Messmittel, Hilfsvorrichtung:
Gabelschlüssel SW 19 (2 x), SW 11, Metallsäge (evtl. genügt ein Metallsägeblatt), Tiefenlehre, Spezialmeißel (Bild 3.13), Spannvorrichtung nach Bildern 14.35 und3.14.

Bild 3.12. Kupplungsdruckkörper (Typ LR 5/6) einbaufertig

Bild 3.13. Meißel mit Sonderanschliff zum Sichern der Kupplungseinstellmuttern

Bild 3.14. Spannvorrichtung angeschraubt

Bild 3.15. Einstellung von Kupplungsdruckplatte und Ausrückplatte überprüfen

Arbeitsgänge:

  1. Kupplungsdruckkörper nach Abschn. 3.3.2. ausbauen.
  2. Spannvorrichtung entsprechend Bild 3.14 anschrauben (SW 19). Die Muttern müssen gleichmäßig angezogen werden, bis sich die Kugelbolzen, mit denen die Kupplungshebel in ihrer Lage festgehalten werden, leicht bewegen lassen.
  3. Sicherungskerben an den Einstellmuttern für die Kugelbolzen aufsägen (Metallsäge).
  4. Einstellmutter (SW 11) abschrauben. Gelenkstück, Schenkelfeder und Kupplungshebel abnehmen.
  5. Spannvorrichtung lösen und abnehmen.
  6. Druckplatte abnehmen und Druckfedern aus den Federhüllen herausnehmen und ggf. durch neue ersetzen.
    Anmerkung: Ist keine Spannvorrichtung vorhanden, dann müssen die Einstellmuttern gleichmäßig (wechselseitig) abgeschraubt werden. Beim Abschrauben der Muttern muss man gegen den Kupplungsdeckel drücken, damit die Kugelbolzen nicht zu stark unter Spannung stehen.
    Vorsicht: Muttern können wegspringen!

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Dabei ist folgendes zu beachten:

  1. Vor dem Einbau der Druckfedern sind diese auf einwandfreien Zustand zu untersuchen. Angebrochene, ermüdete oder blau angelaufene Federn sind auszuwechseln.
  2. Die Federlänge soll im unbelasteten Zustand 34,8 ±0,7 mm betragen.
    Bei Differenzen in der Federlänge sind die gleich langen Federn immer über Kreuz einzubauen, damit das Planabheben der Kupplung gewährleistet ist.
  3. Kupplungsbolzen vor dem Einsetzen leicht einölen.
  4. Maß von der Planfläche der Kupplungsdruckplatte bis zur Ausrückplatte feststellen. Im ausgebauten Zustand soll das Maß 44,5 mm betragen. Das Messen erfolgt mit einer Tiefenlehre jeweils über den Ausrückhebeln nach Bild 3.15. Bei allen drei Messungen muss das gleiche Maß vorhanden sein. Damit wird erreicht, dass die Kupplungsfläche am Druckring und die Druckfläche an der Ausrückplatte planparallel zueinander liegen. Ungleichmäßig eingestellte Druckkörper garantieren keine einwandfreie Funktion der Kupplung.
  5. Nachdem der Kupplungsdruckkörper eingestellt ist, müssen die Einstellmuttern durch Einkerben gut gesichert werden, damit sie sich nicht von selbst verstellen können. Der erforderliche Spezialmeißel kann nach Bild 3.13 hergestellt werden.
    Beachten: Beim Einschlagen der Sicherungskerben muss sich der Kopf des Kugelbolzens auf einer festen Unterlage befinden (Dorn in einen Schraubstockspannen und den Kopf des Kugelbolzens auf den Dorn auflegen), sonst können sehr schnell der Kupplungshebel und der Kugelbolzen beschädigt werden.

Die Kupplung T 5 lässt sich nicht nachstellen und auch nicht selbst reparieren, da hierzu keine Teile im Handel sind. Es besteht jedoch ein Regenerierungsprogramm. Kupplungsdruckkörper mit einer gesetzten oder gebrochenen Tellerfeder müssen komplett ausgewechselt werden. Neue oder regenerierte Tellerfederkupplungen sind im Austauschverfahren erhältlich. Beim Auswechseln eines defekten Kupplungsdruckkörpers T5 ist es ratsam, den Anlasser teilweise zu zerlegen und zu prüfen, ob sich Bruchstücke in ihm verklemmt haben.

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03.4. Hycomat

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 6965)
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03.4.1. Aufbau und Wirkungsweise

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (4) (Gelesen: 7029)

Der Hycomat (Bild 3.16) ist eine Einrichtung, mit der das Ein- und Ausrücken der Kupplung automatisch ausgeführt wird. Die Kupplung wird nicht in gewohnter weise mit dem linken Fuß, sondern von einem Hydraulikzylinder betätigt, der im Bild 3.17 im Schnitt dargestellt ist. Deshalb ist bei Trabant-Fahrzeugen mit Hycomat kein Kupplungsfußhebel zu finden. An seiner Stelle ist ein Fußhebel zur Betätigung der Parksperre eingebaut (Bild 3.19). Auf der Gabelwelle, die bei der Normalausführung vom Fußhebel über einen Seilzug betätigt wird, sitzt beim Hycomat der Kupplungshebel 4 (Bild 3.16). Im Bild 3.18 ist zuerkennen, dass die Kolbenstange des Kupplungszylinders mit einer Aufnahme am Kupplungshebel verbunden ist, wobei diese Verbindungsstelle gleich zur Einstellung des Kupplungsspiels dient.

Bild 3.16. Bauteile des Kupplungsautomaten Hycomat

Bild 3.17. Kupplungszylinder des Hycomat

Bild 3.18. Betätigungseinrichtung am Hycomat

Bild 3.19. Parksperre eingerastet

Bild 3.20. Parksperre gelöst

Bei gelöster Parksperre kann bei eingelegtem Gang und stillstehendem Motor die Bremswirkung des Motors gegen Wegrollen des Fahrzeugs genutzt werden Im Bedarfsfalllässt sich das Fahrzeug bei gelöster Parksperre auch schieben Bei defekter Hydraulikanlage ist durch Betätigen der Parksperre ein mechanisches Aus- und Einkuppeln möglich

Mit der Schraube 6 wird die Vorspannung der Rückzugfeder der 3 eingestellt. Diese befindet sich in einem Blechzylinder und ist an einem Ende gelenkig mit dem Kupplungshebel am anderen über einen Seilzug mit der Parksperre verbunden (Bilder 3.19 und 3.20). Durch das Einrasten der Parksperre vergrößert sich die Federvorspannung, wodurch auch bei einer höheren Motordrehzahl die Kupplung gelost bleibt. Wird die Parksperre gelöst, verringert sich die Zugfederkraft, und es wird eingekuppelt, Die dazu erforderliche Kraft, die auch die noch vorhandene Ruckzugkraft überwinden muss wird vom Kupplungszylinder aufgebracht. Den erforderlichen Druck erzeugt eine Zahnradpumpe (Bilder 3.21 und 3.22), die am Getriebe angeflanscht und über eine Welle und einen Mitnehmer von der Kurbelwelle angetrieben wird. Für die Hydraulikanlage ist Hycomatöl verwenden. Im Bild 3.23 ist der gesamte Kupplungsautomat schematisch dargestellt.

Bild 3.21. Hydraulikpumpe des Hycomat

Bild 3.22. Hydraulikpumpe mit Anschlüssen

Bild 3.23. Schematische Darstellung des Kupplungsautomaten Hycomat

Bild 3.24. Steuerventil (Schnittzeichnung)

Bild 3.25. Steuerventil mit Anschlüssen

Bei laufendem Motor wird die Hydraulikpumpe ständig angetrieben. Der erzeugte Druck gelangt über ein Steuerventil (Bilder 3.24 und 3.25) zum Kupplungszylinder. Mit steigender Motordrehzahl steigt auch der Druck im Hydraulikzylinder, wodurch die Kraft der Zugfeder überwunden und eingekuppelt wird. Mit fallender Motordrehzahl fällt der Druck im Hydraulikzylinder. Nähert sich die Drehzahl der Leerlaufdrehzahl, so überwindet die Zugfeder den Druck im Kupplungszylinder, und es wird ausgekuppelt. Das von der Hydraulikpumpe zuviel geförderte Drucköl fließt über ein Überdruckventil (im Steuerventil) zum Ölvorratsbehälter zurück.
Beim Schalten der einzelnen Gänge wird durch die Bewegung des Schalthebels ein Kontakt betätigt, der dem Druckmagneten im Steuerventil über ein Relais Strom zuführt. Dadurch wird im Steuerventil ein Steuerkolben betätigt, der den von der Hydraulikpumpe erzeugten Druck zum Vorratsbehälter umleitet und den Kupplungszylinder drucklos macht, so dass durch die Rückzugfeder die Kupplung gelöst (ausgekuppelt) wird. Wird nach Beendigung des Schaltvorgangs die Hand vom Schalthebel genommen, öffnet der Schaltkontakt, und der Hubmagnet im Steuerventil geht in seine Ausgangsstellung zurück. Der von der Pumpeerzeugte Druck ist im Kupplungszylinderwiederwirksam. Somit wird die Kupplung sowohl in Abhängigkeit von der Motordrehzahl als auch durch Kontaktauslösung beim Betätigen des Schalthebels betätigt.

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03.4.2. Störungen am Hycomat

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (2) (Gelesen: 7052)
Art der Störung Ursache Abhilfe
Motordrehzahl steigt im Fahrbetrieb in unregelmäßigen Abständen plötzlich an Kontaktpilz in der Schaltstange sitzt lose in der Kunststoffbuchse und löst bei bestimmten Schwingungen die Kupplungsautomatik durch Kontaktgabe aus Kontaktpilz mit der Kunststoffbuchse verkleben (Abschn. 3.4.3.)
Kontaktabstand zu gering Kontaktabstand einstellen (Abschn. 3.4.3.)
Einkuppeln erfolgt schon bei Leerlaufdrehzahl Ausrückfeder hat zu geringe Vorspannung Kontrollmaß für Ausrückfeder überprüfen bzw. nachstellen (Abschn. 3.4.3.)
Drosseldüse verstopft Drosseldüse reinigen (Abschn. 3.4.4.)
Einkuppeln erfolgt erst bei hoher Drehzahl Ausrückfeder hat hohe Vorspannung Kontrollmaß für Ausrückfeder überprüfen bzw. nachstellen
Drosseldüse zu groß Nächst kleinere Drosseldüse montieren. Normaldüse 0,9 mm Dmr. Abstufung 5/100 mm
Getriebe lässt sich nicht schalten Massekabel defekt Massekabel auswechseln
Kabelanschlüsse am Relais, Schaltkontakt, Steuerventil lose bzw. abgerissen Anschlüsse befestigen bzw. erneuern
Getriebe lässt sich bei höheren Drehzahlen nicht schalten Kolben im Steuerventil hängt Steuerventil auswechseln
Kupplung rutscht kein Kupplungsspiel Kupplungsspiel einstellen (Abschn. 3.4.3.)
Kupplung trennt nicht zuviel Kupplungsspiel Kupplungsspiel einstellen
Anfahrvorgang verläuft ruckartig Kontakt in der Schaltstange hat Brandstellen bzw. ist verschmutzt Kontakt nachläppen bzw. reinigen (Abschn. 3.4.3.)
Drosseldüse verstopft Drosseldüse reinigen (dabei etwas Öl herauspumpen lassen)
Drosseldüse zu klein nächst größere Drosseldüse montieren
Anfahren normal, jedoch beim Schalten lässt sich kein Gang einlegen Schläuche von Pumpe und Druckzylinder am Steuerventil falsch angeschlossen Schläuche richtig anschließen; Schlauch vom Druckzylinder an Gewindestück, Schlauch von Pumpe an Hohlschraube
Anfahren normal, Schalten normal, beim Bremsen bleibt Motor sofort stehen Schlauch von Druckzylinder zum Steuerventil oder Schlauch von Pumpe zum Steuerventil verstopft Schläuche kontrollieren und säubern, evtl. auswechseln
Hydraulikpumpe wird heiß Buchse für Überströmventil im Gehäuse des Steuerventils lose Steuerventil auswechseln
Hycomat außer Betrieb Hydraulikpumpe hat Fressstellen Hydraulikpumpe und Steuerventil auswechseln
Antrieb für Hydraulikpume defekt (Antriebswelle oder Mitnehmerstift) Antriebswelle bzw. Stift erneuern
Hydraulikschläuche undicht bzw. zerstört Schlauchanschlüsse abdichten bzw. Schlauch auswechseln
Kolben im Steuerventil fest Steuerventil auswechseln
Kolben im Druckzylinder fest Druckzylinder erneuern
Druckleitung geplatzt Überströmventil öffnet zu spät, Druck zu hoch, Öl wird heiß Steuerventil und Druckleitung auswechseln
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03.4.3. Einstell- und Wartungsarbeiten

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7048)

Beachten: Wird bei laufendem Motor am Fahrzeug gearbeitet, muss der Schalthebel auf Leerlauf stehen und die Handbremse angezogen sein, da sonst Unfallgefahr besteht.

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03.4.3.1. Ölkontrolle

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7048)

Im Hydraulikölbehälter soll sich der Flüssigkeitsspiegel 20 bis 25 mm unter der oberen Kante des Behälters befinden. Eine Kontrolle des Ölstandes sollte bei jeder größeren Wagenpflege (nach 1000 bis 2000 km) bzw. Fahrzeugdurchsicht vorgenommen werden.

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03.4.3.2. Ölwechsel

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7055)

Der Ölwechsel sollte erstmals nach etwa 1000 Fahrkilometern, dann nach je 25000 km, jedoch mindestens nach je zwei Jahren unabhängig von der Fahrstrecke durchgeführt werden.

Arbeitsgänge:

  1. Den Ölschlauch, der vom Vorratsbehälter zur Hydraulikpumpe führt, am Behälter abschrauben.
  2. Filtersieb herausnehmen.
  3. Gefäß unter den Vorratsbehälterstellen, Verschlussstopfen am Vorratsbehälter öffnen, Öl ablassen.
  4. Filtersieb reinigen und wieder einsetzen.
  5. Schlauch anschließen.
    Um eine gute Abdichtung zu gewährleisten, sind die beiden Dichtringe C10 x14, TGL 0-7603 an der Hohlschraube zu erneuern.
  6. Hycomatöl (etwa einen Liter) bis zum vorgeschriebenen Stand füllen.
  7. Verschlussstopfen einsetzen.
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03.4.3.3. Kupplungsspiel kontrollieren und einstellen

2004-01-20 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (1) (Gelesen: 7048)

Eine Kontrolle sollte ebenfalls bei jeder größeren Wagenpflege bzw. Fahrzeugdurchsicht durchgeführt werden.

Arbeitsgänge:

  1. Parksperre lösen (Bild 3.20).
  2. Kontermutter 3 auf der Kolbenstange des Kupplungszylinders lösen (Bild 3.26).
  3. Kupplungshebel zum Hydraulikzylinder drücken. Kordelmutter 2 bzw. Einstellmutter 5 im Bild 3.18 mit der Kolbenstange zurückziehen und nach oben herausheben (Bild 3.26).
  4. Kordelmutter so weit herandrehen, bis sie sich beim Wiedereinsetzen in den Kupplungshebel gerade noch in die Aufnahme drücken lässt. Durch die vorhandene Aussparung in der Aufnahme ergibt sich das vorgeschriebene Kupplungsspiel von 1,8+0,2 mm.
  5. Kontermutter an der Kolbenstange festziehen. Parksperre einrasten (Bild 3.19).
  6. Kontrolle

Zur Kontrolle kann bei Leerlaufdrehzahl der Rückwärtsgang eingelegt werden. Lässt sich der Gang einwandfrei schalten, ist genügend Spiel vorhanden.

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