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7. ITT in Zwickau vom 23. - 25. Juni 2000

1970-01-01 01:00:00 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (2) (Gelesen: 2772)
Wir, das heißt Lars und meinereiner, André, machten uns auf, das große Trabantfahrertreffen in Zwickau unter die Lupe zu nehmen. Für mich war es wichtig, mal dabei gewesen zu sein, denn es war das erste Treffen in Zwickau, das ich besucht habe. Damit ich nicht ganz alleine auf Tour gehen musste, fand ich in Lars meinen Reisebegleiter. Und da der Rest des Teams eine andere Festivität hatte, war ich ganz froh, mit dem Trabiclub Zittau im kleinen Konvoi fahren zu können. Also ging es am Samstag morgen um 10 Uhr los auf die Reise nach Zwickau. Nach vierstündigem Getucker auf der Autobahn kamen wir alle wohlbehalten und ohne einen einzigen Ausfall dort an und das schönste war, dass es keinen Stau vor dem Treffen gab, wie so oft von vergangenen Treffen in der Geburtsstadt des Trabant zu hören war - es lag wohl daran, dass es schon Samstag war. Schön war gleich zu Anfang, als wir unser kleines Lager aufbauten, dass man gleich auch Duschen konnte. In der darauf folgenden Zeit bemerkte man dann fehlende Fahrzeuge, aber "Pille Palle" von den Zittauern fand die verlorenen Schafe und brachte sie und ihre Fahrer wohlbehalten nach Zwickau ins Lager und das, obwohl "Pille Palle" verraten wurde, die Reifen an seinem Trabi würden schleifen, aber der wusste das ja schon und meinte lediglich lakonisch: "Klar, schon seit etwa 250 KM!" Es ging so langsam auf den Abend zu und wir ließen uns die Bratwurst und natürlich das Bier schmecken. Am Sonntag war dann geplant, die vielen Trabis zu besichtigen und ich war froh, dass es nicht ganz so nass war wie im vorigen Jahr. Die Bilder von den katastrophalen Platzverhältnissen und die vielen Schilderungen der letzten ITT-Besucher hatte ich noch im Kopf. Deshalb war ja auch vorgesorgt worden: Die Gummistiefel hatten einen festen Platz im Reisegepäck. Es gab ziemlich viel zu begutachten und beinahe jeder Aussteller hatte seine Geschichte zu erzählen. Die Wahl der Trabi-Queen bekamen wir leider nicht mit - lediglich das Gerücht, sie sei aus Nossen? Die Preisverleihung bei den Trabis war sehr sehenswert und alle schafften es auf die Schaubühne, außer natürlich dem am tiefsten Tiefergelegtem, dem ging es wie dem Hund beim Metzger: der bleibt draußen. Absolut positiv war auch die Jägermeister-Party, wie auch viele andere meinten, denn der Platz war brechend voll. Weniger kam dagegen der "Meister" Guildo Horn an. Sicherlich war er der Ansicht, die Attraktion zu sein, aber doch nicht für einen Trabi-Fahrer. Der hat doch nur seinen Trabi im Sinn, oder? Immerhin kletterte Guildo wie ein Affe, fand aber seine Nussecken nicht und viele nutzten den Vorwand, die süßen Teile für ihn suchen zu wollen und verschwanden. Der "Meister" schlug mit seinem Gesang auf Magen und Ohren und man benötigte schon mehr als ein Bier, um es zu ertragen, oder viele Biere, um es zu vergessen. Trotzdem wurde der Abend noch lustig und vor allem lang.
Als Fazit kann noch angemerkt werden, dass das ITT in Zwickau keineswegs etwas für Langschläfer ist, denn schon sehr früh geht es mit viel Lärm los. Lautstark bummern die Bässe zahlreicher Anlagen die Besucher aus den Zelten , bzw. Autos und Fehlzündungen machen die Unterhaltungen schwer und rein vom Preis her ist das Ganze eine Unverschämtheit. Sicher, man muss es mal gesehen haben, aber dann ist es gut. 25 Mark Eintritt für jeden Besucher auf dem Campingplatz und gar 35 Mark für den "Platz der Bewertung" ist doch etwas happig. Da ist einem doch das kleine Treffen, wo es ruhig und gesittet zugeht, entschieden lieber. Klar, für die vielen Party - Junkies ist der Mega-Rummel eine willkommene Aktionsfläche - wer aber mehr die Ruhe sucht, ist auf dem ITT etwas fehl am Platze.
Bericht von André und Lars

Nach der Ausfahrt stellten wir alle unsere Fahrzeuge zur Bewertung auf. In der Zwischenzeit installierten wir eine kleine Kinoanlage, denn wir wollten abends die Übertragung des Grand Prix nicht versäumen. Zwar hatte der Kofferfernseher nur eine kleine Bildröhre (ca. 10 cm), aber wir waren froh, dass uns dieses Gerät ein guter Bekannter von anderen Trabi-Treffen, zur Verfügung gestellt hatte. Um etwa 22.00 Uhr trudelte auch der Fiat-Club aus Löbau ein - gute Bekannte, die aber leider schon gegen Mitternacht wieder Richtung Heimat aufbrachen. Die schoben wir noch ein bisschen raus und feierten den 5. Platz von Stefan Raab. Na ja, den nächsten Tag mussten wir dann auch wieder los.
Insgesamt gesehen, hat uns dieses Treffen super gut gefallen - ich würde mal sagen auf einer Skala zwischen 1 und zehn würde es glatt die 10 bekommen. Prima war, dass es einen Stromanschluss gab und auch bei den Ersatzteilen waren die Händler gut bestückt. Abschließend noch ein dickes, großes DANKE an die Besatzung des Werner-Busses, die mir den Vergaser vom LO repariert hatten!!!
Bericht von Sandro Naak

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