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2. Westerzgebirgisches Trabant und IFA-Treffen vom 1. - 4. Juni 2001 in Schwarzenberg

1970-01-01 01:00:00 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (2) (Gelesen: 2586)
Schwarzenberg/Westerzgebirge. Laut dem Wetterbericht sollte dieses Treffen nicht viel trockener, bzw. besser werden, als das Cottbuser. Dummerweise hatte der Wetter-Män auch noch recht, wie sich im Verlauf des Wochenendes herausstellen sollte.
Aber wir waren trotz alledem guten Mutes und hatten wohlweislich vorgesorgt: dicke Winterkleidung aus den Tiefen des heimischen Schrankes und mit viel Glück ergatterter Glühwein sollten die Kühle im Schach halten. Auf dem Weg ins Erzgebirge, genauer gesagt in Bautzen nahmen wir - das sind Heiko und ich - einen 311er-Wartburgfahrer ins Schlepptau, an der Raststätte Wilsdruff schloss sich der 2. Wartburgfahrer uns an. Gemütlich ging die Reise weiter bis nach Neukirchen, wo wir schon vom Trabiteam Neukirch erwartet wurden. Nach einer kurzen Pause ging es dann zu unserem endgültigen Ziel Schwarzenberg. Der Empfang war herzlich und die leicht schlammige Einfahrt verriet uns: auch hier hatte der Wettergott zwischenzeitlich seine Schleusen geöffnet. Noch im Trockenen gelang es, die Zelte, sowie die Pavillons aufzustellen, danach ging es dann schnell zum geselligen Teil des Tages.
Den nächsten Morgen, Sonnabendfrüh wurde man durch ein leises Klopfen an die Zeltplane ganz sachte geweckt. Es regnete. Welch ein Jubel - sollte es nach Cottbus das zweite Wintertreffen werden? Regen, Kälte, Wind - das Wetter ließ nichts aus - aber keiner wollte die Hoffnung aufgeben. Trabifahrer sind eben zum Einen die Härtesten, zum Anderen hoffnungslose Optimisten. Wenigstens hörte es im Laufe des Tages auf zu regnen. Etliche Trabispiele, wie eben das traditionelle Radwechseln (allerdings mussten hier alle vier Räder gewechselt werden), Trabiquiz, Trabischieben und noch einige mehr, sollten für viel Unterhaltung sorgen.
Leider konnte niemand so recht die Wolken am Himmel wegschieben und die Kälte kroch nach und nach bis in die letzte Haarspitze. Da bekanntlich Bier auch nicht gerade wärmt, wurde nun der vorsorglich mitgebrachte Glühwein und auch der Grog hervorgekramt. Die dampfenden Getränke brachten wieder etwas Wärme in die durchgefrorenen Glieder.
Abends dann ging es in die leider einige viele Schritte Halle, wo es dafür aber gemütlich und vor Allem warm war. Eric veranstaltete nach der Begrüßung aller Gäste eine Versteigerung, deren Erlös einem guten Zweck gespendet werden sollte. Eine gute Tat, die gefiel und öfter mal aufgegriffen werden sollte.
Irgendwann in der Nacht trudelte man dann wieder bei den Pavillons ein und trotz des wieder eingesetzten Regen wurde noch ein wenig weitergefeiert. Bis, ja bis dann heftige Sturmböen unserem lustigen Treiben ein jähes Ende bereiteten. Es ging nur noch darum, die Pavillons festzuhalten, denn der starke Wind zerrte an den Planen und trotz der Verankerungen purzelten etliche dieser Unterstände über den Platz. Spielbälle der Natur und einige Plasteverbinder knickten ein. Letztendlich blieb nichts anderes übrig, als die Pavillons abzubauen, um wenigstens den Schaden zu begrenzen. Damit war der Abend weitestgehend gelaufen und ein flüchtiger Rundblick über den Platz zeigte uns, dass zahlreiche Pavillons dem Wind nicht hatten trotzen können. Die, die nicht zusammengefallen waren, hatten eine Reise unternommen und teilweise andere Unterstände mit sich gerissen. So waren es am nächsten Morgen nur noch wenige, vermutlich sehr gut verankerte Pavillons, die noch standen. Immerhin, man mochte es kaum für möglich halten, lichtete sich der Himmel - wenigstens ein bisschen.
Im weiteren Verlauf des Vormittags sorgte dann Eric mit einem Musikquiz für Unterhaltung und gegen 13 Uhr war es an der Zeit für die Erzgebirgsrundfahrt, die eigentlich Erzgebirgsstadtrundfahrt hätte heißen sollen. Für einige wenige mag es ja echt super gewesen sein, aber für mich war es eine einzige Tortur für Mensch und Maschine. Mehr als selten belief sich die Fahrgeschwindigkeit auf 50 Km/h, meist zuckelte der Korso mit 10 bis 15 Km/h dahin, egal ob es steil bergauf oder bergab ging, so dass man Angst haben musste, seinem Vordermann, beziehungsweise dem Hintermann ins Auto zu rollen. Und von der schönen Erzgebirgslandschaft bekam man nichts zu sehen, denn die Fahrt ging lediglich durch die Straßen der Stadt. Schuld an der Zuckelei scheinen die wenigen die Ausfahrt absichernden Polizeikräfte gewesen zu sein. So wie es aussah, mussten die Staatsdiener von einer Kreuzung zur nächsten hetzen, um dem Konvoi eine sichere Durchfahrt durch die Stadt zu gewähren. Die Ausfahrt im letzten Jahr sollte wohl besser gewesen sein, wie einigen Stimmen zu entnehmen war. Nach der Ausfahrt entschloss sich das Team zusammen mit den Neukirchnern, die Pokalverleihung nicht mehr abzuwarten, denn die sollte erst gegen 18 Uhr am Abend erfolgen. Wir aber hatten die Nase voll von Regen, Wind und Kälte.
Trotz alledem - man hatte viele Bekannte getroffen, etliche neue Kontakte geknüpft und viel Spaß gehabt, wenn auch das Wetter nicht so richtig mitspielte. Aber mal ehrlich: Ist es nicht schön, ein Trabifahrer zu sein?
Bericht von Birgit Sänger>
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