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Bilder und Berichte

Bilder und Berichte

Von jedem Event bringen wir Impressionen mit nach hause

1. Trabi-Treffen des Trabiteam Löbau-Zittau in Strahwalde 1998

1970-01-01 01:00:00 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (4) (Gelesen: 3167)

Unser Bericht Teil 1

Natürlich fängt alles erst mal mit einer guten Vorbereitung an, dazu gehört, dass das Festzelt aufgebaut wird. Das wurde auch in den Vortagen des Trabi-Treffens mit viel Elan und vor allem, guter Laune erledigt, wenn auch einige Unkenrufe dabei waren, dass dem Team das Ganze vielleicht über den Kopf wachsen könnte, wenn das gute Wetter so anhalten würde wie bisher, denn dann könne es ja geschehen, dass eine Menge Leute zu unserem Treffen erscheinen würden - angesagt und angemeldet hatten sich ja viele. Nun, das Team blieb dennoch optimistisch, auch wenn Stimmen laut wurden, es wäre doch toll, wenn alles schon vorüber wäre. Was blieb anderes übrig, als mit den Vorbereitungen weiterzumachen. Wo soll denn nun die Tanzfläche hin? Wo stellen wir die Musikanlage auf? Alles Fragen, die es irgendwie zu lösen gilt und wer sich schließlich das Treffen angeschaut hat, weiß, dass es irgendwie geklappt hat. Vielleicht Dank derer, die mit Händen und Füßen alles gegeben haben, oder eben, wie hier auf dem Bild zu sehen ist, dirigiert haben. Sicher aber ist, dass es auch mit der handfesten Hilfe des Zittauer Trabi-Clubs und einiger anderer Helfer zum erfolgreichen Abschluss des nervenaufreibenden Zeltaufbaus (u. a. Torsten Seifert, genannt "Pfeffi") gekommen ist. Ach na eben: Wir sollten doch nicht vergessen, zu erwähnen, dass wir ohne die Freiwillige Feuerwehr von Bischdorf gar kein Festzelt gehabt hätten. Also ein herzliches Dankeschön an diese Adresse. Und wo wir gerade so schön dabei sind - es gibt eine Menge Leute, die als Sponsoren und Helfer, sowie professionellem Rat aufgetreten sind und denen wir hier an dieser Stelle herzlichst danken. Darunter dem Bürgermeister von Strahwalde, dem Autohaus Urland aus Strahwalde, dem Veteranenclub Strahwalde, der Gaststätte Hoffnung und nicht zuletzt dem Motorradclub aus Herwigsdorf und der Löbauer Polizei, die der Ausfahrt am Sonntag den sicheren Geleit verschaffte. Natürlich vergessen wir auch den Einsatz unseres Grillmannes Frank Herold nicht, der die hungrigen Bäuche unserer Besucher mit leckerem, gegrilltem Schwein gefüllt hat. Genug der Lobeshymnen, hier geht es ja um die unermüdlichen Vorbereitungen und man sieht, dass gerade das, was am leckersten schmeckt, doch den einen oder anderen in eine bedrohliche Schieflage gebracht hat, sogar, als der Alkoholspiegel gar nicht so hoch gewesen sein konnte. Vielleicht liegt es ja daran, dass Sternquell ein relativ schweres Gebräu ist? Jedenfalls fühlte man sich nach reichlich Genuss etwas sehr tiefer gelegt. Ob es allen so ging, war aber nicht zu erfahren. Auf jeden Fall haben unsere tapferen Helden doch gemeinsam die Hauruckaktion gemeistert. Nun, irgendeiner musste diese Arbeit ja erledigen. Genau so wie Körbeweise Gläser, Vorräte, Besteck und tausenderlei andere kleine und große Dinge, über die man sich sonst nicht den Kopf zerbricht. Bis alles steht, alles auf seinem richtigen Platz steht (was sich erst im Nachhinein als richtig, beziehungsweise falsch erweist), vergeht eine Menge Zeit. Deshalb war der Termin für den Beginn der Aufbauarbeiten schon für Donnerstag anberaumt. Klar, es weiß jeder, dass die anderen Vorbereitungen, die Planungen für und rund um das Treffen schon Monate vorher angefangen haben, aber das braucht man wohl nicht extra zu erwähnen, oder gar zu dokumentieren. Natürlich geht das alles nicht von alleine, denn wer traut sich schon zu, ein Treffen dieser Art einfach so aus dem Ärmel schütteln zu können... Eben, niemand. Soweit so gut, alles war soweit erledigt und der nächste Tag sollte kommen können und alle stellten sich noch immer die bange Frage, wie das Treffen laufen würde. Es wurde hin und her spekuliert, die wildesten Erklärungsversuche quasi an den Haaren herbeigezogen, aber mal ehrlich, das war doch nur die Nervosität aller Beteiligten, vor dem großen Ereignis. Hätte man schon vorher gewusst, seufzt man im Nachhinein, dass man sich gar keine Sorgen hätte machen müssen. Schon der nächste Tag zeigte, wie gut man sich auf die Trabifans im ganzen Land verlassen konnte und welch ein Bekanntheitsgrad das Trabiteam mittlerweile hat. Denn der erst zögerliche Besucherstrom erhöhte sich im Laufe des ersten Tages beinahe rasant und alle rund ums Team waren hochzufrieden. Auch die Laufkundschaft gab sich ein reges Stelldichein, so dass schon recht bald klar werden sollte, dass das 1. Trabi-Treffen trotz aller Bedenken ein Erfolg werden sollte. Beinahe alles, was Rang und Namen hatte, war dieses Wochenende vertreten. Besonderes Schmankerl waren sicherlich die Stücke des Veteranenclubs Strahwalde und auch die angereisten Trabi-Clubs hatten vielerlei vorzeigbares in ihrer Schatzkiste. Angefangen bei der bekannten Flagge, über das herrliche Airbrush - Cabrio aus Cottbus, bis hin zum Lücke - Trabi war viel Sehenswertes besonders für die Besucher zu bestaunen. Mal ehrlich, das Team hat sich reichlich Mühe gegeben, ein tolles Programm auf die Beine zu stellen, damit alle so viel wie möglich vom Treffen hatten. Unsere Tanzmäuse haben jedenfalls eine extra für dieses Ereignis einstudierte Darbietung geboten und sogar die Kostüme hatten ihre Premiere, ganz zu schweigen von der DDR-Fahne, die exklusiv für das Strahwalder Trabi-Treffen hergestellt worden ist.


Unser Bericht Teil 2

Sicher, hier und da kam das Team ganz schön ins Schleudern, aber auf welchem Trabi-Treffen hat man keinen Stress und nicht immer geht alles so glatt, wie die Veranstalter es sich wünschen. Die Aufregung, die Hektik ist es, die den einen oder anderen Fehler verursachen und wir müssen zugeben, dass auch wir Fehler gemacht haben. Ja genau, etwa bei der Pokalverleihung, die den meisten wohl im Gedächtnis geblieben sein dürfte, weil hier nicht alles seine Richtigkeit hatte. An dieser Stelle darf wohl angemerkt werden, dass es keine Böswilligkeit, oder gar interne, geheime Absprachen gegeben hat. Es war einfach nur eine Panne, als der Pokal für die älteste angereiste Pappe dem vermeintlichen Gewinner überreicht wurde. Gut, es ist geschehen und beim Trabi - Treffen im nächsten Jahr werden wir halt versuchen, solche Pannen zu vermeiden, denn man soll ja bekanntlich aus Fehlern lernen. Wir jedenfalls hoffen, dass mit unserer Entschuldigung die Sache vom Tisch ist. Richtig, es gab noch ein paar andere Sachen, die wir hätten besser machen können, aber wie gesagt, für unser erstes Treffen haben wir uns doch mächtig ins Zeug gelegt und sicher mehr geboten, als auf manchen anderen Treffen üblich ist, oder? Nun ja, nicht jedermanns Geschmack vielleicht war der Auftritt von "Lachi" - aber diese Art Erotik-Show war doch mal etwas anderes und als Gag doch sehenswert. Entschädigt wurden die Zuschauer doch mit dem herrlichem Auftritt unserer Tanzmäuse, das muss doch jeder neidlos anerkennen. Auf jeden Fall waren diese Auftritte sehr dazu geeignet, dem einen oder anderen des Trabiteams etwas Luft zu verschaffen, damit man einen kleinen Snack zu sich nehmen konnte. Immerhin forderte der Einsatz der Mitglieder einiges an Durchhaltevermögen. Auch auf dem Bierwagen war Disziplin angesagt - und soweit man das beurteilen kann, haben alle eisern durchgehalten.

Unser Hycomat - Fahrer Heiko brachte es auf eine 10-stündige Schicht beim Bierausteilen und hatte sicherlich danach erst einmal die Nase voll. Und trotzdem waren alle am nächsten Tag wieder voll im Einsatz. Nein, man sollte das "voll" nicht unbedingt mit dem Alkohol in Verbindung bringen, wenn auch (wilde?) Gerüchte umgingen, dass hier und da die Mitglieder des Teams mit Bierkrügen in der Hand gesehen worden sind. Aber, aber - das waren doch bestimmt nur Gerüchte. Eigentlich waren doch alle nüchtern . Woher sonst kam die nüchterne Feststellung, es wäre doch allemal besser, Gast auf einem Trabi-Treffen zu sein, als selber Gastgeber zu sein? Denn Hektik, Stress und kleine Vergesslichkeiten brachten sogar die Trabispiele in Gefahr, denn niemand fühlte sich dafür verantwortlich. Alle waren irgendwo anders beschäftigt und Sandro eierte am zweiten Tag des Treffens ziellos auf dem Platz hin und her und versuchte verzweifelt, einige Leute zur Unterstützung der Spiele heranzuholen. Jepp, es hatte geklappt, wenn auch die Reaktion, beziehungsweise Mitarbeit aus der Besucherschar anfangs nicht gerade bewältigend war. Trotzdem kam es zu spannenden Wettkämpfen bei den Spielen. Das Ural-Ziehen kratzte doch einigen an der Ehre und auch der Trinkfesteste Club wurde in einem harten Kampf ermittelt. Besonderen Spaß machte wohl der Wettkampf um die stärkste Trabi-Queen. Zum einen musste von den Kandidatinnen ein Trabi so schnell wie möglich eine bestimmte Strecke gezogen werden, zum anderen ging es darum einen schwierigen Parkcour auf dem Spielplatz zu bewältigen, der streckenweise an eine Bundeswehrausbildung erinnerte. Aber nur fast, denn der Spaß war allemal dabei. Und das obligatorische Bierglasstemmen forderte die letzten Kraftreserven der Kandidatinnen. Leider konnte nur eine Queen aus dem Wettkampf als Sieger hervorgehen, wenngleich wir gerne jeder einen Pokal verliehen hätten. Denn der Einsatz, den sie gebracht haben, war doch echt spitze, wie wir meinen. Auch wenn einige Stürze, die glücklicherweise alle glimpflig abliefen, darunter waren, war der Kampfeswille ungebrochen.

Und die Bilder reizen ein ums andere Mal zum Schmunzeln und das war es, was wir mit den Spielen erreichen wollten. Maximalen Spaß für das Publikum zum einen und ebenso viel Spaß für die Teilnehmer. Wir denken, das haben wir erreichen können, denn aus vielen berufenen Mündern kam einiges an Lob für die Organisatoren des ersten Trabitreffens. Und ja - wir bilden uns viel darauf ein und sind stolz darauf, dass alle ihren Spaß hatten. Auf keinen Fall wollen wir die vielen kleinen Episoden, die auf ebenso vielen Bildern eingefangen wurden den interessierten Lesern vorenthalten - auch wenn es eine Menge Arbeit bedeutet, das Material für die Site aufzubereiten und so eine Masse Text dazu zu schreiben. Aber wenn man so die Bilder betrachtet, sagt man sich, dass es sich auf jeden Fall lohnt, diese aufwendige Arbeit zu machen. Und vielleicht freut sich ja der eine oder andere, wenn er sich auf den Bildern wieder findet, die zahlreiche, mehr ehrenamtliche Fotografen geknipst haben.

Und vielleicht gibt der eine oder andere in unserer Fragebogenaktion mal ein Qualitätsurteil ab, damit wir wissen, wie gut unsere "neuen" Seiten denn nun ankommen. Jeder weiß halt, dass die Arbeit um so mehr Spaß macht, wenn sie auch ankommt. Bei der Vorbereitung des Treffens hat sich das Team viel von anderen Treffen abgeschaut und manchmal anerkennend gesagt: das machen wir auch, das ist echt geil, dann wieder: das können wir besser, aber im Endeffekt müssen wir zugeben, dass es viel leichter ist, als Besucher auf einem Treffen zu sein. Denn so vieles muss schon im Vorfeld bedacht werden, so viele Kleinigkeiten, über die man sich sonst gar nicht den Kopf zerbricht, wollen geklärt sein und wenn das Team jetzt auf andere Treffen fährt, wissen die Löbau-Zittauer, was wirklich hinter den Treffen steckt. Das fängt ja schon ganz klein bei der Platzbeschaffung an und geht über die Streckengenehmigung für eine geplante Ausfahrt bei der Gemeinde, bis hin zum Programm, das möglichst bis ins kleinste Detail geplant und dann auch durchgezogen werden will. Dass das nicht immer einfach ist, haben wir nun am eigenen Leib mitunter schmerzhaft spüren müssen. Man will gar nicht darüber nachdenken, wie viele schmerzenden Füße alleine diese drei Tage gekostet haben.


Unser Bericht Teil 3

A
ber versprochen, ein nächstes Treffen wir es auf jedenFall geben, die hier gezeigten Bilder und das oft ausgesprochene Lob der angereistenClubs sprechen hier für sich. Und die Planungen laufen schon. Immerhin muss überlegtwerden, was man im nächsten Jahr alles besser machen will und so manchekontroverse Meinung mancher Teammitglieder verläuft mitunter hitzig. Dasjedenfalls sieht man, wenn ein heimlicher Zuschauer das Team bei seinen regelmäßigenZusammenkünften Donnerstags in der Gaststätte "Zur Hoffnung"beobachten würde. Hier sei noch einmal gesagt, dass sich das Team jederzeit überBesucher freut. Bisher haben wir auch noch niemanden weggeschickt. Weshalb auch- das Hobby verbindet alle Trabi-Fahrer. Dabei ist es egal, ob man einenaufgemotzten Trabi fährt, oder eher auf Originalzustand seiner Pappe schwört.Die Geschmäcker mögen vielleicht verschieden sein, aber im Grunde sind wirTrabi-Fahrer doch alle ein wenig verrückt, oder? Wiesonst kommt es, dass Jahr für Jahr die Schar um die Kultpappe immer größerwird und immer mehr Trabi-Fahrer immer größere Summen in ihre Fahrzeugestecken, wie sonst erklärt man die vielen Treffen, die sich immer größererBeliebtheit erfreuen und den Terminplan so manchen Clubs zum Bersten füllen?Beinahe weiß man schon gar nicht, wo man hinfahren soll, weil die Termine fürdie Treffen unglücklicherweise auseinander fallen. Da bleibt nur, eineVorauswahl zu treffen oder mehrere Trabi-Treffen an einem Wochenende anzufahren.Aber das ist beinahe stressiger, als so ein Treffen zu organisieren. Genugabgeschweift, die Trabi-Spiele haben Spaß gemacht, Lücke hat sein Bestesgegeben und das Treffen findet einen gemütlichen Ausklang. Es war schon überraschend,wie viele Besucher noch am Sonntag ein paar Stunden geblieben sind, und sicherst spät auf einen gemütlichen Heimweg gemacht haben. Wir hoffen, dass fürjeden Geschmack etwas dabei war und jedes Lob nehmen wir gerne entgegen.Besonders natürlich auch Kritik, damit beim nächsten Treffen einiges nochbesser klappt. Erfreulichwar, dass beinahe jeder Trabifahrer seinen persönlichen Elchtest bestanden hatund das ist viel wert, wenn man die Masse betrachtet, die hier versammelt war.Nein ehrlich, mit solch einem Ansturm hatten wir wahrlich nicht gerechnet. Unddafür haben wir uns schon einiges überlegt, was an Attraktionen für das nächsteJahr ins Programm aufgenommen wird. Ok, einige Andeutungen dürfen schon gemachtwerden. Es wird wahrscheinlich eine Live-Band geben und Gespräche für eineWelt-Uraufführung sind im Gespräch. Auch wird die Palette derErotik-Darbietung etwas erweitert und die Tanzmäuse sind auf jeden Fall wiederdabei - mit einem neuen Programm, aber so viel wollen wir ja nun auchnicht verraten. Denn wir wollen keinem das Wiederkommen vergällen. Bis essoweit ist, trifft man sich auf den vielen anderen Trabi-Treffen, sei es inNossen, Jena oder Rott, etc. und so manches wird eh per Mundpropaganda seine Runde machen.
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