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Bilder und Berichte

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5. ITT in Zwickau 1998

1970-01-01 01:00:00 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (2) (Gelesen: 2541)
Das schönste, so sage ich immer, ist eigentlich die Anreise zueinem Treffen. Dass ich mich diesmal irren sollte, war eigentlich schon imVoraus klar, denn zu dem Termin stimmte einfach alles! Das Wetter schlug mitHochsommertemperaturen einen Rekord nach dem anderen, die Leute waren unheimlichgut drauf und eigentlich gab es bei der Anreise gar keine großartigen Ausfällebei unseren Trabis. Es lief alles wie am Schnürchen. Unser Ziel war gutausgeschildert, auch, oder gerade weil einige schon mal bei einem früherenTreffen dabei waren, ist es allemal besser, sich auf die (ortskundigen) Schilderzu verlassen, als auf die Erinnerung seiner Kumpels zu bauen. Zum Schluss war esja ganz einfach, da brauchte man sich nur den anderen Trabis anzuschließen,alles andere lief von alleine. Ein herrliches Spektakel ist es, wenn man abendseintrifft und man lernt es zu schätzen, wenn einer aus der Truppe schonvorausgefahren ist, um eine genügend große Parzelle für das Team aus Löbau-Zittauzu sichern. Ingo wies uns denn ein und alles machte sich nach einem aufatmenden"Hallo" ans Aufbauen der Zelte, damit man sich dem später nicht mehrwidmen musste, denn jeder wusste, dass später keiner mehr dazu Bock haben würde.Mit vereinten Kräften war es denn auch schnell vollbracht und man konnte sichso langsam entspannen, bei einer Flasche Schwarzbier (ich hörte, es gab sogarBekenner des gelben Gerstensaftes...), oder auch zwei... Es wurde noch zünftigdie Nacht und es sollte noch lange dauern, bis die Fahrer ihren wohlverdientenSchlaf bekommen sollten. Nun, wenn man ganz ehrlich ist, an Schlaf war wohlweniger zu denken, denn das Spektakel auf dem Platz machte nicht mal währendder Dunkelheit Pause. Ohne Unterlass fegte ein Trabi nach dem andere durch dieengen, von im Spalier geparkten Trabikolonnen gebildeten Gassen, tröteten, wasdas Zeug hielt und aus jeder Richtung dröhnte eine im Kofferraum versenkteBassrolle, als müsse das Ende der Welt eingeläutet werden. Trotzdem gelang esdem einen oder anderem, sich etwas Schlaf zu gönnen, bis die Morgenkühle denfrühen Aufsteher mit klammen Fingern, aber freundlich empfing. Schon jetztschien die Sonne und versprach, den Tag mit ihrer permanenten Anwesenheit zuerfreuen.

Erwartungsgemäßkletterten die Temperaturen schnell bis an ihre Schmerzgrenzen, was uns abernicht davon abhielt, auf Erkundungstour zu gehen. So vieles musste dann aufZelluloid gebannt werden und im nachhinein ärgere ich mich, dass der Platzleider nicht für alle Fotos ausreicht. Was dann unheimlich negativ auffiel, warder unbedingte Kommerz, der überall versuchte, dem Kunden so tief wie nurirgend möglich in die Tasche zu greifen. Das war aber nicht nur bei dendiversen Alkoholika der Fall, sondern auch bei den kleinen und großen Händlern,die viel Ramsch für noch mehr Geld anboten und die wirklich guten Teile warenscheinbar eh weg, schon bevor sich unsere Truppe Grüppchenweise auf den Wegmachte, die Örtlichkeiten zu untersuchen. Aber mal ehrlich, man war doch schonfroh, wenn man einen geeigneten Ort gefunden hatte, wo man seine Blase endlicherleichtern konnte, ohne sich gleich in das dicke Gewühl hinter dem Zaun zu stürzen- im dichten Gedrängel wäre die sowieso geplatzt. Im eingezäunten Gehege danndie nächste Überraschung: hier gab es sogar richtige Toiletten! Aber diekonnte man ja erst mal getrost links liegen lassen und seine staunenden Augen überdas bunte Treiben schweifen lassen. Das Radio hatte eine riesige Bühneaufgebaut und smarte Moderatoren versuchten manchmal resignierend, eine Reaktionvom Publikum zu erhalten, ansonsten präsentierte man lautstark dies und das,aber davon ließ man sich natürlich nicht lange einfangen - Radiohören konnteman zuhause auch - und bahnte sich, teilweise mit den Ellbogen seinen Weg durchdie Menge. Es gab ja soviel zu sehen, aber irgendwann zog es einen dann doch zurückins heimatliche Lager, um sich dort, zum einen vor der unbarmherzigen Sonne zuschützen, zum anderen musste man ich schließlich für die weiteren Stunden stärken.Wie immer gab es gegrilltes, das Team hatte in dieser Beziehung an alles gedachtund das Bier floss in Strömen. Es wurde lustig. So ging es weiter und manfeierte teil inmitten seiner Kumpels, teils versuchte man, an den kleinen undgroßen Feten rundherum teilzunehmen, aber irgendwie schien es, als würden dielieber ihr eigenes Süppchen kochen. Was wäre das Trabiteam, wenn es sich davonabhalten lassen würde, Stimmung zu machen? Auf der Rückreise hatte jedenfallsjeder das Gefühl, seinen Spaß gehabt zu haben, wenn auch der Kommerz inunseren Augen ein wenig zu übermütig gewesen war.

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