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Die Reparatur meines Trabis ...

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Kalendarium

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Eine Art Blog über PomPom II

Erfahrungsbericht: Ein Trabi ist wirklich hart im Nehmen.

2005-05-30 17:14:23 Geändert: 2010-03-31 10:52:43 (6) (Gelesen: 3838)

Eigentlich sollte nur die Kupplung gewechselt werden, denn irgendwie rutschte die am Berg durch. Also wurde daraus gefolgert, dass eine neue Kupplung hinein muss. Da so etwas alleine eine mühselige Sache ist, macht es Sinn, jemanden dazuzuholen, der sich damit auskennt. Ein Termin wurde vereinbart und dann war es soweit. PomPom II wurde sein Herz herausgerissen.

Schraube um Schraube wurde es gelöst und letztendlich mit einer Brechstange als Hebel aus seiner Brust gehebelt. Das Getriebe blieb einsam zurück. Dann plötzlich der Schock. Der Motor ließ sich von Hand nicht drehen. Das gibt es doch nicht, sagt man sich. Da soll nur die Kupplung gewechselt werden und dann ist plötzlich der Motor fest. Nun bleibt keine Zeit, über die Gründe zu spekulieren, sondern der Schaden muss analysiert werden. Fakt ist, der Motor lässt sich nicht drehen. Ein wenig Spiel, Kolbenklemmer? Mit viel Kraft am Schwungrad gedreht, ein wenig Hebelwirkung und plötzlich dreht sich was. Nur ein kleines Stück, aber das macht Mut. Reichlich Öl in den Zylinder gekippt und weiter wacker am störrischen Motor gezerrt. Stück für Stück rutscht der Kolben über die Stelle, wo es klemmt. Dann ist er frei, dreht sich, bis er wieder zu der bösen Stelle kommt. Noch einmal mit Gewalt, es geht schon leichter und dann dreht sich der Motor ohne Kraftaufwand, so als sei nichts gewesen. Also schnell noch die Kupplung gewechselt und dann den Zusammenbau gewagt. Sicherlich, ein Blick hinein wäre natürlich ratsam gewesen, trotzdem wollte niemand so recht glauben, dass der Motor defekt sein soll. Ein kurzer Blick durch die Auslassöffnungen, dort war alles ok - was man von den Kolben und seinen Ringen sehen konnte war in Ordnung. Wenn auch ein wenig misstrauisch, auf der anderen Seite aber optimistisch, wurde der Motor wieder an seinen Platz gestemmt, alles fest verschraubt und verkabelt. Schließlich die entscheidende Schlüsseldrehung, die dem Anlasser signalisiert, sich seiner Aufgabe zu widmen. Trotz einiger Startschwierigkeiten, das viele Öl machte den Kerzen zu schaffen, aber nach einiger Orgelei lief der Motor und aus dem Auspuff strömte der Qualm. Letztendlich, der Motor läuft und nichts lässt erkennen, dass irgend etwas klemmt. Ein banges Gefühl auf dem 30 Kilometer langen Heimweg, aber der 2-Takter lief wie eine Nähmaschine. Und an dieser Stelle ein dickes Danke an meine Helfer. Ohne sie hätte ich wohl Tage, Wochen oder gar Monate gebraucht, um diesen Akt zu vollziehen.
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