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Die Reparatur meines Trabis ...

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Technik-Texte

Technik-Texte

Eine Sammlung wichtiger Texte für den Trabantschrauber. Weitere Texte können gerne auch mit Quellenangabe an uns gesendet werden. Nach gründlicher Prüfung erfolgt gegebenenfalls die Veröffentlichung. Für eine Kontaktaufnahme bitten wir die Informationen im Impressum zu nutzen.

Vergaserinstandhaltung

2004-10-20 00:00:01 Geändert: 2014-08-13 09:35:39 (4) (Gelesen: 6926)

Weitere wichtige Infos über die Instandhaltung des Trabant-Vergasers 28 H 1-1


Wird zum Ausbau des Vergasers 28 H 1-1 das Lösen des Ansaugkrümmers erforderlich (was nicht in jedem Fall notwendig ist), so ist der Ansaugkrümmer bei der Montage bis zum Anschlag auf das Vergasergehäuse aufzustecken und die Innensechskantschraube handfest (Anzugsmoment 250+50 Nm = 0,25+0,05 kpm) anzuziehen. Ein übermäßiges Anziehen der Innensechskantschraube kann zum Bruch des Ansaugkrümmers führen.

Die Grundeinstellung des Leerlaufs erfolgt im Herstellerwerk auf Vergaserfließbänken. Die Leerlaufgemischschraube wird dabei so eingestellt, dass die CO-Emissionswerte innerhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerte liegen. Anschließend wird die Leerlaufgemischschraube mit einem Plaststopfen (Farbe: gelb/weiß) verplombt. Erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt eine Nachregulierung, so ist nach Beendigung dieser Arbeit während des Garantiezeitraums mit einem roten Plaststopfen, außerhalb des Garantiezeitraums mit einem schwarzen Plaststopfen zu verplomben. Neben der in KFT 1/85 S.29 beschriebenen Methode der Kontrolle des Einsatzpunktes der Zusatzdüse bei einer Drosselklappenstellung von 38+3s ist auch die Kontrolle dieses Einsatzpunktes mit Hilfe einer Messuhr am Vergaserflansch (wie in Bild 9 des Beitrages beschrieben) möglich. Der Öffnungsweg der Drosselklappe für diese Einstellmethode beträgt 7,95+0,4 mm. Die Einstellung selbst erfolgt am Stößel und sollte im Bedarfsfall nur von autorisierten Vertragswerkstätten des VEB AWZ vorgenommen werden.

Bei jeder Fahrzeugdurchsicht ist die Starterklappenwelle bei gezogenem Starterzug manuell auf Leichtgängigkeit zu überprüfen. Sollte hierbei Schwergängigkeit festgestellt werden, so ist die Starterklappenwelle beiderseits der Starterklappe im Ansaugkrümmer bei abgezogenem Formschlauch leicht mit Antirost-Spray einzusprühen und die Starterklappenwelle bis zur Leichtgängigkeit zu bewegen. Kann die Leichtgängigkeit der Starterklappenwelle nicht erreicht werden, so ist der Ansaugkrümmer vollständig auszuwechseln und anschließend die Drosselklappenöffnung bei Kaltstart zu überprüfen bzw. neu einzustellen. Diese Arbeiten sind nur von einer autorisierten Vertragswerkstatt des VEB AWZ ausführen zu lassen. Sowohl das Auswechseln bzw. Wiederverwenden der Starterklappen-Befestigungsschrauben als auch die Demontage von Starterklappe und Starterklappenwelle sind unzulässig und können zu schweren mechanischen Schäden am Motor führen.

Witte, BVZ
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