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Kontaktzündung / Transistorzündung / EBZA

2004-11-25 00:00:01 Geändert: 2014-08-13 09:08:58 (6) (Gelesen: 12158)

Kontaktzündung

Den grundsätzlichen Schaltplan der Kontaktzündanlage zeigt die Abbildung.

Grundschaltung Zündung

Der Strom fließt vom Pluspol der Batterie (B) über den Zündschalter (Z) zu Klemme 15 der Zündspule und durch deren Primärwicklung (P) (wenige Windungen). Von Klemme 1 geht dann der Stromfluß über den Unterbrecher (K) zum Minuspol der Batterie.
Das in der Primärspule aufgebaute Magnetfeld durchdringt auch die Sekundär- oder Hochspannungsspule (S) (sehr viele Windungen, sehr dünner Draht). Im Zündzeitpunkt öffnet der Nocken (N) den Unterbrecherkontakt (K). Das Magnetfeld bricht zusammen und induziert in der Sekundärwicklung eine Spannung von mehreren tausend Volt.
Die Hochspannung wird über das Zündkabel zur Zündkerze geleitet, wo dann an den Elektroden ein Funke überspringt.
Der Kondensator (Ko) unterdrückt die Funkenbildung am Unterbrecherkontakt.

Transistorzündanlage



Die Transistorzündanlage EBZA 4H des Wartburg 1.3 und Trabant1.1 arbeitet grundsätzliche wie die Kontaktzündung oder die EBZA 2H und EBZA 2S.
Das elektronische Steuerteil (ST im Bild unten) übernimmt jedoch nicht nur die Funktion des Unterbrecherkontaktes sondern regelt auch noch den Zündzeitpunkt.
Die Stromstärke in der Primärspule ist allerdings größer, um eine möglichst hohe Spannung für einen starken Zündfunken zu erreichen. Außerdem ist eine sogenannte Startanhebung vorgesehen (siehe Bild unten):
Die Primärwicklung der Zündspule ist eigentlich für eine Spannung unterhalb der Bordspannung von 12V ausgelegt. Bei laufendem Motor reduziert ein Vorwiderstand (R) die Stromstärke. Zum Start wird der Widerstand durch einen Zusatzschalter (A) im Zugmagneten des Anlassers überbrückt. Die Zündspule wird für kurze Zeit praktisch überlastet.
Würde eine derart "stromfressende" Spule in einer normalen Zündanlage oder in der einfachen EBZA der Zweitakter verwendet, käme es schnell zu Überlastungsdefekten am Unterbrecherkontakt bzw. im Steuerteil.
Grundsatzschaltung Transistorzündung EBZA 4H.


Transistorzündung

EBZA



Elektronische BatterieZündAnlage)

Bei der EBZA im Trabant 601 (EBZA 2H) und Wartburg 353 bzw. Barkas B1000 (EBZA 2S) ist lediglich der Unterbrecherkontakt durch einen elektronischen Schalter ersetzt. Einen Zündkondensator gibt es hier nicht.
Diese Anlage ist keine Transistorzündung im eigentlichen Sinn. Es findet keine Anpassung der Zündcharakteristik an den jeweiligen Betriebszustand des Motors statt.
Die Elektronik ist für eine Belastung durch normale Zündspulen ausgelegt (und dies auch nur bedingt; siehe weiter unten: Ausfall der EBZA beim Trabant).
Es dürfen keine Transistor- oder Hochleistungszündspulen verwendet werden. Diese Spulen haben eine so hohe Stromaufnahme, daß die Endstufentransistoren zerstört werden.

Elektronische Zündung (EBZA-2H), Ausfall



Oft brennt hier einer der Leistungstransistoren des Steuerteils durch, wenn bei stehendem Motor die Zündung längere Zeit (über 5 Minuten) eingeschaltet bleibt.
Vom Hersteller wurde leider erst in den allerletzten Veröffntlichungen auf dieses Problem hingewiesen, so daß in den Betriebsanleitungen der Fahrzeuge kein Hinweis vorkommt.
  • Bei Zündeinstellarbeiten sollte der Zündstrom also nur kurz für den eigentlichen Einstellvorgang eingeschaltet werden. Bei allen Nebenarbeiten unbedingt Zündung aus!
  • Wenn beim Abschleppen die Zündung eingeschaltet wird, so muß vorher die Zuleitung zu den Klemmen 15 der Zündspulen und dem daran angeschlossenen schwarzen Kabel des Steuerteils abgenommen werde. !!!Kabel isolieren - Kurzschlußgefahr!!!!

Der Transistor wird unter Nr.01E4-50 als Ersatzteil geführt. Beim Einlöten sollte mit ausreichend großem Lötkolben gearbeitet werden um die Dauer der Wärmezufuhr abzukürzen. Transistoren können durch zu langes Aufheizen bei der Montage zerstört werden.

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Meinungen zum Thema (1)

  • 2010-06-05 21:56:09
    Sehr hilfreich
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