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Trabantszene

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Nachrichten frisch aus der Szene

Trabi fahren wird immer teurer

2005-03-01 19:38:28 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (3) (Gelesen: 8179)
Tiefer als noch vor ein paar Jahren müssen Trabifahrer heutzutage in die Taschen greifen, wenn sie Ersatzteile kaufen, oder ihren Plastebomber anderweitig aufrüsten möchten.

Wer es original haben will, bezahlt inzwischen rund 180 Euro für das DDR-Autoradio "Schönberg Super", vor einigen Jahren bekam man es geschenkt. Aber auch der normale Unterhalt, wie etwa das Tanken, reißt tiefe Löcher in die Haushaltskasse vieler Trabibesitzer. So kostet das Zweitakter-Gemisch so viel wie Super Plus. Der Trabi ist nun mal ein Oldie und wird zudem seit 14 Jahren nicht mehr produziert. Die Ersatzteilmärkte sind nach dieser Zeit ziemlich leer gefegt, weil beinahe jeder Trabifahrer sich ein eigenes Lager angelegt hat, um seinen eigenen am Laufen zu halten. Zwar gibt es neue Ersatzteile, meist aus den ehemaligen Ostblockländern, von einem Erwerb ist aber abzuraten, da diese Ersatzteile in den meisten Fällen von sehr schlechter Qualität sind. Eine Kupplung aus deutscher Produktion kostet rund 100 Euro, eine aus dem Ausland nur ein Drittel. Auch wer meint, ein vermeintliches Schnäppchen mit einem Trabi für einen Euro gemacht zu haben, wird negativ überrascht sein, wenn der TÜV das gute Stück nicht mehr zulassen will. Spitzenpreise erlangen da zum Beispiel Trabant Kübel Tramp P601. Als Garagenwagen wird da schon mal ein Preis bis zu 17.500 Euro geboten.

Überhaupt liegen zum Beispiel der Trabi und der Corsa preislich nicht weit auseinander. So bezahlt man für einen Trabant P 601 L mit 55.000 Kilometern Laufleistung etwa 4.500 Euro. Dafür bekommt man einen fünf Jahre alten Corso mit 60.000 Kilometern, oder fast einen VW Golf TD CL, Baujahr 93 mit 70.000 Kilometern Laufleistung. Diese gestiegenen Preise erklären sich vor allem damit, dass das Kultmobil selten geworden ist. Vor 10 Jahren meldete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) noch 663.631 Trabis, heute nur noch rund ein Zehntel. Ein trauriger Rest von den 3,7 Millionen gebauten Exemplaren. Am Besten haben es da die Vereine, denn dort hat der Trabifahrer noch die größte Chance, an originale Ersatzteile heranzukommen. Schon auch der Wert einer Kurbelwelle kletterte in den vergangenen sieben Jahren um über 30 Prozent auf 200 Euro.
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