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Trabi wird 50

2004-05-12 00:00:01 Geändert: 2008-09-04 17:44:06 (3) (Gelesen: 5582)
Romy Fischer und Michael Richter

Romy Fischer und Michael Richter (24) zeigen stolz den himmelblauen Chemnitz-Trabi

Einst belächelt, heute beliebt - der Trabant. Die kultige "Pappe" hat mittlerweile 50 Jahre auf dem Buckel. Und erfreut sich erstaunlicher Beliebtheit: In Chemnitz sind immerhin noch 890 Trabis zugelassen.

Angefangen hatte alles mit einem Beschluss vom Präsidium des Ministerrats der DDR. Das ordnete am 14. Januar 1954 an: "Um dem Mangel an Autos aus volkseigener Produktion abzuhelfen, soll ein Kleinwagen entwickelt werden." Die Firma Auto Union AG begann mit der Entwicklung und sechs Monate später stand die erste Limousine zur Fahrerprobung bereit. Nach gründlichen - nämlich jahrelangen - Tests ging der Trabant P 50 am 7. November 1957 in die Vorserienproduktion (Null-Serie).

Am 10. Juli 1958 rollte schließlich der erste Trabant vom Band der "VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau". Ausgerüstet mit einem Zweitaktmotor und 18 PS schaffte er Tempo 90, beförderte vier Personen plus Gepäck und wurde sogar exportiert. Doch wer Trabant fahren wollte, musste Geduld beweisen: Durchschnittlich 15 Jahre wartete der DDR-Bürger auf seine "Pappe". Zeit genug, sich Spitznamen für den Typ auszudenken: Plastebomber, Pappe, überdachte Zündkerze ...

Für die Karl-Marx-Städter gab’s den Trabi in der Straße der Nationen/Ecke Brückenstraße, wo sich heute McDonald's niedergelassen hat. Dort konnten die Bestellscheine ausgefüllt und mit den Worten "Wenn ich groß bin, komm ich wieder" abgegeben werden.

Über die Jahre wurde der Trabant weiterentwickelt, bekam eine neue Karosserie und einen stärkeren Zweitaktmotor. Im Jahr 1988 kam der 1.1er auf den Markt. Er hatte einen Viertaktmotor (von VW) und war mit stattlichen 38 PS unterwegs (Spitzname: Mumie mit Goldzahn). Nach der Wende wollte niemand mehr Trabi fahren. Nach 33 Jahren und 3 096 099 "Pappen" wurde am 30. April 1991 die Produktion eingestellt.

Doch das bedeutete keineswegs das Ende einer Ära, im Gegenteil. Der Trabi wurde zum Ostalgie-Objekt, erklärt Romy Fischer (26) vom Trabi-Team Chemnitz: "Trabifahren ist Kult, wer keinen hat, ist selber schuld."

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